Die Wahl der Qual?
Nach dem Durchlesen
der Blogs meiner Mitschüler zum Thema "Berufliche Zukunft" bin ich
einerseits überrascht und andererseits
schockiert, dass so viele meiner Klassenkameraden, trotz des neuen
Dienstrechtes für Lehrer, diesen Weg
einschlagen möchten. Denn auch mein Plan ist es, nach der Matura und nach meiner Zeit beim Roten Kreuz, Lehramt zu
studieren.
Zuerst zur wahrscheinlich
interessantesten Frage:
Warum will ich
Lehrer werden?
Nun, ich habe im Laufe der letzten anderthalb Jahre sehr viel über meine
berufliche Zukunft nachgedacht und habe in dieser Zeit immer wieder andere
Pläne entwickelt und eigentlich fast alle 2 Monate wieder einen neuen gehabt.
Vom Piloten über die "Cobra" bis zum Koch war da fast alles dabei was
man sich vorstellen kann, doch letztlich
viel der Apfel dann nicht allzu weit vom Stamm und ich
wollte Lehrer werden... wie meine Eltern und Großeltern.
Zu dieser Entscheidung bewog mich eine Vielzahl an Gründen und auch Vorteilen des Berufes. Allem voran die doch ziemlich starke Familienfreundlichkeit des Berufes. Wie schon erwähnt wuchs ich in einer reinen Lehrerfamilie auf, was vielen Leuten sofort das Grauen ins Gesicht zaubert, aber mir abseits von ein wenig Leistungsdruck nur Vorteile brachte. Wie ich noch klein war zumindest immer ein Elternteil zu Hause und konnte an Nachmittag fast immer etwas mit mir unternehmen. Vom Volksschulalter an waren wir in den Ferien meistens auf Urlaub und ich konnte so bis jetzt schon unglaublich viel von der Welt sehen und von der Reisefreude meiner Eltern profitieren die ihnen die geregelten, langen Ferien ermöglichen, die vor allem gleichzeitig mit meinen begannen und endeten. Durch ein unterrichtsfreies Jahr meiner Eltern war ich außerdem schon mit 6 Jahren 8 Monate lang im Ausland was eine unglaubliche Erfahrung für mich war.
Kurz gesagt habe ich in meiner Kindheit sehr viele Vorteile genossen die meine Eltern und auch ich und mein Bruder durch ihren Lehrerberuf hatten, die ich meiner späteren Familie auch gerne bieten würde.
Eine andere, für mich sehr ausschlaggebende Motivation für das Lehramt ist das abwechslungsreiche Arbeiten mit anderen Menschen. Zum einen fühle mich "unter Leuten" sehr wohl und ich denke, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wesentlich mehr liegt als beispielsweise ein sitzender Bürojob.
Zu dieser Entscheidung bewog mich eine Vielzahl an Gründen und auch Vorteilen des Berufes. Allem voran die doch ziemlich starke Familienfreundlichkeit des Berufes. Wie schon erwähnt wuchs ich in einer reinen Lehrerfamilie auf, was vielen Leuten sofort das Grauen ins Gesicht zaubert, aber mir abseits von ein wenig Leistungsdruck nur Vorteile brachte. Wie ich noch klein war zumindest immer ein Elternteil zu Hause und konnte an Nachmittag fast immer etwas mit mir unternehmen. Vom Volksschulalter an waren wir in den Ferien meistens auf Urlaub und ich konnte so bis jetzt schon unglaublich viel von der Welt sehen und von der Reisefreude meiner Eltern profitieren die ihnen die geregelten, langen Ferien ermöglichen, die vor allem gleichzeitig mit meinen begannen und endeten. Durch ein unterrichtsfreies Jahr meiner Eltern war ich außerdem schon mit 6 Jahren 8 Monate lang im Ausland was eine unglaubliche Erfahrung für mich war.
Kurz gesagt habe ich in meiner Kindheit sehr viele Vorteile genossen die meine Eltern und auch ich und mein Bruder durch ihren Lehrerberuf hatten, die ich meiner späteren Familie auch gerne bieten würde.
Eine andere, für mich sehr ausschlaggebende Motivation für das Lehramt ist das abwechslungsreiche Arbeiten mit anderen Menschen. Zum einen fühle mich "unter Leuten" sehr wohl und ich denke, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wesentlich mehr liegt als beispielsweise ein sitzender Bürojob.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind
für mich Herausforderungen, die den Beruf auch nach einiger vergangener Zeit
noch spannend machen. Genau das erhoffe ich mir von der Zusammenarbeit mit
Schülerinnen und Schülern und auch mit anderen Kollegen in der Schule.
Als letzten und wohl wichtigsten Motivationspunkt möchte ich meine eigene Schulzeit ansprechen. Wir alle sind lange genug selbst in der Schule um zu wissen wie unterschiedlich gut oder schlecht einzelne Lehrer sein können und wie viel man bei manchen von ihnen lernt oder eben auch nicht. Ich hatte selbst Lehrer die wohl schlechter nicht sein konnten, deren Unterricht nach kurzer Zeit keinen mehr interessiert hat weil sie nur stur ihrem Unterrichtsplan oder dem Schulbuch gefolgt sind ohne auf Interessen oder Fragen einzugehen (z.B. EDV). Und gerade weil ich und meine Mitschüler solche Lehrer kennen ist es umso erfreulicher eine Stunde bei einem motivierten und kompetenten Lehrer zu haben der weiß wie er seinen Unterricht gestalten und einzelne Themen rüberbringen muss um die Schüler mit anderen Mitteln als schlechten Noten zur Mitarbeit zu bringen und ihnen Spaß an seinem/ihrem Unterrichtsfach zu bescheren (par example: Frau Prof. Richter :D ). Wir haben zu manchen Lehrern ein so gutes Verhältnis, dass wir auch bei außerschulischen Problemen mit ihnen reden können, immer Spaß im Unterricht haben oder mit ihnen gemeinsam auf Städtereisen die lustigsten Dinge erlebt haben und doch bin ich komplett davon überzeugt, dass wir genau bei diesen Lehrerinnen und Lehrern am meisten lernen!
Und genau so ein Lehrer möchte ich werden.
Als letzten und wohl wichtigsten Motivationspunkt möchte ich meine eigene Schulzeit ansprechen. Wir alle sind lange genug selbst in der Schule um zu wissen wie unterschiedlich gut oder schlecht einzelne Lehrer sein können und wie viel man bei manchen von ihnen lernt oder eben auch nicht. Ich hatte selbst Lehrer die wohl schlechter nicht sein konnten, deren Unterricht nach kurzer Zeit keinen mehr interessiert hat weil sie nur stur ihrem Unterrichtsplan oder dem Schulbuch gefolgt sind ohne auf Interessen oder Fragen einzugehen (z.B. EDV). Und gerade weil ich und meine Mitschüler solche Lehrer kennen ist es umso erfreulicher eine Stunde bei einem motivierten und kompetenten Lehrer zu haben der weiß wie er seinen Unterricht gestalten und einzelne Themen rüberbringen muss um die Schüler mit anderen Mitteln als schlechten Noten zur Mitarbeit zu bringen und ihnen Spaß an seinem/ihrem Unterrichtsfach zu bescheren (par example: Frau Prof. Richter :D ). Wir haben zu manchen Lehrern ein so gutes Verhältnis, dass wir auch bei außerschulischen Problemen mit ihnen reden können, immer Spaß im Unterricht haben oder mit ihnen gemeinsam auf Städtereisen die lustigsten Dinge erlebt haben und doch bin ich komplett davon überzeugt, dass wir genau bei diesen Lehrerinnen und Lehrern am meisten lernen!
Und genau so ein Lehrer möchte ich werden.
So die Sache mit dem Beruf wäre jetzt geklärt, stellt sich nur mehr die Frage: Welche 2 Unterrichtsfächer in Frage kommen?
Während das Fach Bewegung und Sport zu unterrichten schon immer mein
Traum war, stellt sich die Frage nach dem Zweitfach zu einem echten Problem
dar. Englisch mag ich, aber ich bin einfach zu faul Vokabeln zu lernen, viel
Literatur zu lesen und meine Aussprache ist auch nicht unbedingt das Gelbe vom
Ei. Technisches Werken kam auch schon in Frage, aber ich glaube nicht, dass das
tägliche Ankämpfen gegen den Lärm der Bohrmaschinen im lauten Werksaal so meins
ist. Geografie und Wirtschaftskunde ist für mich das ideale Fach. Ich
interessiere mich sehr für dieses Fach und denke, ich würde einen durchaus
guten Geografielehrer abgeben.
Einfluss von außen:
Meines Erachtens nach macht die Schule einen sehr
guten Job in Sachen Zukunftsplanung. Von SQ über Studienchecker, alles mögliche
wird unternommen, um uns die Entscheidung über unser weiteres Leben so einfach
wie möglich zu gestalten.
In SQ opferten wir unser ganzes 2. Semester dem
Thema persönliche Zukunft und unternahmen sogar einen Ausflug zur BEST, einer
Messe für diverse Fachhochschulen, Universitäten und, und, und.
Des weiteren, fand ich das Studienchecker Programm
sehr nützlich und informativ.
Meinem Wunsch, Sport zu studieren, kommt das Fach
TSB ja gerade recht und ich habe auch deswegen die Schule nach der Unterstufe
gewechselt. Wir lernen echt viel nützliches und ich bin mir sicher, dass ich
auch einige Sachen im Studium nochmal hören werde. Auch mein Bruder, er
studiert gerade Sport und Geografie auf Lehramt ist so manchmal erstaunt wie
viel ich schon weiß, was nicht mal er schon gelernt hat.
Außerdem haben meine Eltern immer ein offenes Ohr
für meine Fragen und Anliegen und können mir natürlich immer Informationen aus
erster Hand vermitteln.
Was macht mich für
diesen Beruf geeignet?
Ob jemand wirklich hundertprozentig für das Lehramt
geeignet ist, wird sich, nehme ich an, ab der ersten gehaltenen
Unterrichtseinheit zeigen. Ich denke aber durchaus, dass ein Student viele
grundlegende Eigenschaften und soft-skills mitbringen sollte, wenn er in diese
Richtung studieren will. Dazu zählen meiner Meinung nach Geduld, das richtige
Auftreten, Stressresistenz und Gelassenheit, zwischenmenschliche und soziale
Kompetenzen und Organisationstalent. Viele glauben, dass der Beruf mit Ende der
letzten Unterrichtsstunde endet, doch dann beginnen erst Elternanrufe,
Verbessern, Vorbereiten, Planen,….
Zusätzlich sollte man eine "starke"
Persönlichkeit sein und nicht alles einfach hinnehmen.
Nun, ich behaupte von mir selbst all diese Eigenschaften zu erfüllen und fähig zu sein, später einmal einen guten Lehrer abgeben zu können.
Nun, ich behaupte von mir selbst all diese Eigenschaften zu erfüllen und fähig zu sein, später einmal einen guten Lehrer abgeben zu können.
Persönlicher
Kommentar
Ich habe dieses Thema genommen, weil ich es gut
fand, nach all den Arbeitslosen- und Flüchtlingsblogs endlich wieder einmal
etwas über mich selbst, meiner persönlichen Situation zu schreiben.
Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben und finde, dass
mir dieser Blog gut gelungen ist. Ich weiß, ich habe mich nicht wirklich auf
die Fragen im Arbeitsauftrag bezogen, aber ich wollte diesen Blog so gestalten,
wie ich mir persönlich eine Zukunftsreflexion vorstelle.
Beurteilungskriterium
|
Abstufungen
|
||||
Analyse der persönlichen
Situation
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
Reflexion des Einflusses von
außen (Eltern, Schule, etc.)
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
Zukunftsreflexion
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
Lieber Marvin,
AntwortenLöschenIch habe beschlossen nur deine Beiträge zu kommentieren, weil du immer sehr gut und ausführlich arbeitest und meistens keine Falschaussagen machst, weshalb ich dann nichts Negatives schreiben muss. Wie mir auch schon öfters bei deinen Aufsätzen aufgefallen ist, schreibst du (anders als ich) sehr spannend und flüssig (deinetwegen trau ich mich auch nicht mehr meine Aufsätze abzugeben haha). Ich finde es eigentlich sehr selbstlos diesen Beruf zu wählen, weil man bereit ist, Kindern für ein relativ geringes Einkommen etwas beizubringen, obwohl man etwas anderes studieren und das "große Geld" machen könnte.
Ich denke mal, dass du der einzige aus der Klasse bist, der wirklich weiß wie der Beruf eines Lehrers aussieht, denn wie du ja selbst geschrieben hast, hast du Erfahrungen aus erster Hand und meiner Meinung nach kannst du daher auch als einziger wirklich abschätzen, ob du für diesen Beruf geeignet bist.
Es ist gut, dass dir bewusst ist, dass du nicht nur zur Schule gehen und den Unterricht abhalten musst, sondern auch das ganze Verbessern und Vorbereiten usw.
Deine Selbstbeurteilung find ich wiedermal untertrieben, denn es war wie immer ein super Beitrag!
Lieber Marvin,
AntwortenLöschenDu hast dir wirklich schon sehr ausführlich Gedanken über deine beruflich Zukunft gemacht! Wie Yasemin auch geschrieben hat, hast du natürlich Informationen aus erster Hand, allerdings habe ich auch schon Studierende gesehen (du weißt,ich arbeite ja auf der Uni), die geglaubt haben, nur weil ihre Eltern Leher sind, sind sie auch dazu geeignet, was so natürlich nicht stimmt. Man muss auch dazu fähig sein, sein eigenes Ding zu machen, weil man ja ein eigener Mensch und nicht seine Eltern ist und manche tun sich da echt schwer. Bei dir bin ich mir allerdings sicher, dass dir das nicht schwer fallen wird! Ich glaube auch, dass du sehr viele Eigenschaften mitbringst, die dich als guten Lehrer auszeichnen werden, darüber hast du dir ja schon ausführlich Gedanken gemacht. Schon viel mehr als manche erstsemestrigen GWK StudentInnen, die ich betreue...!
Ich freue mich natürlich, wenn dir meine Art zu unterrichten gefällt, es ist eigentlich für mich das beste an dem Job, wenn man alles gibt, es gut zu machen und dann ein positives Feedback bekommt! Danke!
Dein Bruder wird dir sicherlich alles über das GWK Studium sagen können, aber wenn du was brauchst - ich bin ja auch Insiderin - kannst du dich jederzeit an mich wenden!
Zu guter Letzt: Ich bin echt froh, dass du dich als Mann für diesen Beruf entscheidest! Es gibt nämlich definitiv zu wenige Männer in der Schule und nur "Weiber" auf einem Haufen sind auch nicht optimal...! ;-)
Liebe Yasemin, guter Kommentar!