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14.05.2014

Integration - Klara Girgis



 1.)
Exclusion:
In der Grafik sieht man deutlich, dass Exclusion bedeutet, jemanden der anders ist, auszuschließen. In der Mitte des Kreises sind alle Punkte in der gleichen Farbe, welches ich so deuten würde, dass das all jene Menschen sind, die z.B: gleicher Herkunft/Religion/Überzeugung sind und außerhalb sind all jene, die eben -bei z.B. Migranten- nicht die gleiche Herkunft der Einheimischen oder die Einstellung einer Gruppe teilen. Sie werden ausgeschlossen und oft nicht akzeptiert, einfach weil sie anders sind und deswegen vielleicht als Gefahr gesehen werden. Diese Situation passiert oft bei Menschen, die nicht offen für Veränderungen sind.
Vorteile:
 Vorteile gibt es meiner Meinung nach nicht wirklich. Die innen stehenden (die alle die gleiche Farbe haben) denken höchstwahrscheinlich, dass es so besser für sie ist, aber in Wahrheit entgeht ihnen die Chance offener zu werden und andere zu verstehen. Ich finde, dass man nicht zu hartnäckig an der eigenen Überzeugung/Haltung/Einstellung halten und alles andere gleich ausschließen sollte. Man sollte sich die anderen Meinungen zumindest anhören.
Nachteile:
 Wie schon gesagt, profitiert man nicht von denen, die man ausschließt, denn ich finde, dass man von jedem Menschen etwas lernen kann, egal wie alt oder gebildet die Person ist. Genau die Personen, die nicht genauso sind wie einer selbst sind ja die Interessanten. Ich denke, die Welt hätte schon viel mehr Fortschritte (in der Wissenschaft, als auch in der Gesellschaft) gemacht, gäbe es das Problem der Exclusion nicht.

Seperation:
Bei der Seperation schließen sich beide "Parteien" gegenseitig aus. Dieses Konzept kann man überall beobachten. Jeder und Jede hat seine und ihre eigene Gruppe, die er und sie nicht verlassen möchte (und manchmal sogar nicht kann). In der Schule, Klasse, Arbeit...irgendwo wo es viele/einige (müssen oft nicht mehr als 4 Personen sein) Menschen gibt, kann es Seperation geben. Bei einer Feier steht man bei den Personen, die man kennt, wenn man niemanden kennt geht man eher zu den Menschen, die einem ähnlicher sind.
Vorteile:
Ähnlich wie bei der Exclusion, finde ich hier keine Vorteile. Vielleicht erspart man sich Streitereien und sonstiges, wenn man bei denen bleibt, die einen akzeptieren, wobei ich denke, dass man in so einem Fall gar nicht wissen kann, ob die "anderen" einen annehmen würden. Denn anders als bei der Exclusion, schließen sich hier beide eigentlich gegenseitig aus. Es gibt nicht nur eine Gruppe, die alle anderen ausschließt, sondern zwei Gruppen. Oft muss jemand einfach nur das Eis brechen.
Nachteile:
Wie auch bei der Exclusion, finde ich es schade, dass man nicht von einander profitieren kann. Außerdem können (wenn ich jetzt das Beispiel "Ausländer" und Einheimische wieder hernehme) so keine Vorurteile und Stereotypen aus dem Weg geschafft werden. In solchen Situationen heißt es ja oft, dass sich die anderen doch nicht anpassen wollen.

Integration:
Bei der Integration versuchen sich die, die "anders" sind sich zu integrieren. Sie treten sozusagen in die Gesellschaft ein, werden auch angenommen, reißen aber ihre Wände nicht nieder. Sie treten zwar in die Gesellschaft ein, passen sich aber nicht an. Sie bleiben eine geschlossene Gruppe. Bei der Exclusion würde ich sagen, dass die "Gleichfarbigen" an diesem Problem nicht viel Schuld tragen. In diesem Fall sind es die anderen. Meiner Meinung nach, ist das kein Integrieren. Es schaut vielleicht so aus als ob alle eine Gruppe wären und als ob die andren sich integriert hätten, so ist es aber nicht.
Vorteile:
Es schaut wenigstens so aus als würde man eine Gruppe sein. Man hat mehr am gemeinsamen gesellschaftlichen Leben teil, auch wenn man die andere Partei vielleicht abgrundtief hasst.
Nachteile:
Da man glaubt, dass alles passt und niemand ausgeschlossen wird, wird diesem Problem keine Beachtung geschenkt. Ich finde es ist nichts weiteres als eine Gruppe in einer Gruppe. Sie akzeptieren sich im besten Fall gegenseitig und haben nichts dagegen miteinander zu arbeiten und zu sprechen, aber die Grenze ist immer noch da. Ich glaube, man würde nie "wir" sagen, eher "wir" und die "anderen".

Inclusion:
Von diesen vier Konzepten finde ich diese am besten und am erfreulichsten, wenn sie in einer Gesellschaft existiert. Es sind nicht mehr zwei Kreise, es ist als wären beide Gruppen miteinander verschmolzen und jetzt tatsächlich eine große, bunt gemischte, vielfältige Gruppe geworden. Es ist nur mehr ein Kreis, wo alle dabei sind. Das erfreulichste Gesellschaftsbild und wie alles gute extremst schwer zu erreichen. Bis man alle dazu bringt jede/n einzelne/n so zu akzeptieren wie er/sie ist- fast eine Utopie. Man hat ja sogar manchmal an den Menschen "gleicher" Art etwas auszusetzen.
Vorteile:
Man kann von einander lernen und profitieren. Vorurteile und Stereotype können leichter aus dem Weg geräumt werden. man ist offener gegenüber anderen Kulturen/Religionen/Einstellungen/Ansichten, was man im Leben braucht, denn es werden nie alle immer die gleiche Meinung haben wie du. Man lernt andere Meinungen zu akzeptieren und am aller wichtigsten: man akzeptiert die andere Menschen einfach so wie sie sind.
Nachteile:
Manche glauben vielleicht man müsste seine Einstellung/ seine eigenen Werte dafür aufgeben, das sehe ich nicht so. Meiner Meinung nach bedeutet gelungene Inclusion, dass man einer selbst bleibt, sich aber nicht von den anderen unterscheidet oder die anderen ausschließt/von den anderen ausgeschlossen wird.


2.)
Mir hat die Definition aus http://www.duden.de/rechtschreibung/Integration am Besten gefallen, denn sie beschreibt auch was ich im vorigen Punkt versucht habe hervor zu bringen:
  1. (bildungssprachlich) [Wieder]herstellung einer Einheit [aus Differenziertem]; Vervollständigung
  1. (bildungssprachlich) Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes
  1. (Soziologie) Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit
Synonyme:
  • Einheit, Ganzheit, Geschlossenheit, Verbundenheit, Vereinigung, Verschmelzung, Zusammenschluss; (bildungssprachlich) Unität
  • Aufnahme, Einbettung, Einbeziehung, Einbürgerung, Eingliederung 

 Diese Definition gefiel mir sehr  gut, weil das Wort "anpassen" nicht vorkommt, aber Wörter wie "Einheit" "Verbindung" und "Aufnahme".



3.)
 Die 5 Kernindikatoren sind:
- Bildungsstand der 25-64 Jährigen (nach Migrationshintergrund)
- Erwerbstätigenquote (nach Alter+ Migrationshintergrund)
- Arbeitslosenquote (nach Staatsangehörigkeit),
(- Arbeitslosenquote (nach Staatsangehörigkeit+Ausbildung) )

- Netto-Jahreseinkommen (nach Staatsangehörigkeit)
- Armutsgefährdung und manifeste Armut (nach Staatsangehörigkeit).

In der ersten Grafik über den Bildungsstand ist am auffälligsten, dass die meisten Menschen aus der Türkei nur die Pflichtschule abgeschlossen haben (64%). Das Problem der Integration in diesem Punkt ist, dass es vielleicht dann wieder heißt, dass sie faul sind und nichts machen wollen. Dadurch könnte es zur Exclusion kommen bzw. diese Menschen haben, durch weniger Kontakt zu Gleichaltrigen nicht so viele Möglichkeiten die Kultur und das Alltagsleben der "Einheimischen" kennen zu lernen .
Es haben auch nur die wenigsten von ihnen eine Uni/FH/Akademie besucht und nur 8% besuchten ein/e AHS/BHS/Kolleg. Meiner Meinung nach trifft man in diesen "Bereichen" des Lebens die meisten Leute und bildet nebenbei die Persönlichkeit, daher ist es wichtig viel Umgang mit anderen Personen und -um sich zu integrieren- besonders mit "Einheimischen" zu suchen und zu pflegen. 
In der nächsten Grafik über die Erwerbstätigenquote sieht man deutlich, dass der größte Teil der Erwerbstätigen  in unserer Bevölkerung die Menschen ohne Migrationshintergrund sind. Bei den Migrant(Inn)en sind es eher die älteren Menschen die, die erwerbstätig sind. Für ältere Menschen ist das Integrieren, meiner Meinung nach, schwieriger als für 15-25 Jährige, denn sie sind in einer vielleicht völlig anderen Kultur (wenn sie nicht aus Europa oder der EU sind) aufgewachsen, können die Sprache nicht so gut und gehen eigentlich nur zum Arbeitsplatz um ihre Arbeit zu verrichten. Jüngere Menschen können am Arbeitsplatz versuchen ( wie auch oben gesagt) sich das Alltagsleben der Einheimischen bekannter zu machen und Freundschaften können sie auch leichter schließen.
Die dritte Grafik zeigt die Arbeitslosenquote nach Staatsangehörigkeit. In dieser Grafik sticht die Türkei wieder heraus mit 13,8 %, wobei die Menschen aus "sonstigen Staaten" die Türkei um 2% übertreffen. Hier kann ich nur das gleiche Problem wie oben nennen. Es ist schwieriger Vorurteile aus der Gesellschaft zu schaffen und für die Migranten ist es schwerer sich einzuleben, wenn sie nicht arbeiten und viel mit anderen in Kontakt treten.
Die Grafik über das Netto-Jahres Einkommen zeigt, dass Menschen, die nicht aus Österreich kommen bzw. aus der Türkei oder dem ehemaligen Jugoslawien weniger Einkommen haben als Menschen aus Österreich oder der Schweiz. Dieses kann man auch gut mit der letzten Grafik über Armut verbinden, denn viele Menschen aus der Türkei (44%) sind armutsgefährdet und 27% sind manifest arm. Hier geht es Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien  ein wenig besser. Das Problem mit dem "arm" sein und wenig Geld haben ist, dass man wieder nicht am Alltagsleben teilhaben kann. Man wird nicht so oft ausgehen können wie andere und an der Kultur teilhaben (Oper oder Theater etc)


 4.)
 Integration bedeutet für mich, dass Menschen anderer Kultur/Religion/Einstellung sich in die Gesellschaft (in die sie neu kommen) "hineinmischen" können ohne ihre eigene Überzeugung/Kultur etc aufgeben zu müssen. Ich finde, dass die "innenstehenden" Menschen die Aufgabe haben diese anderen aufzunehmen und zu versuchen es ihnen ein wenig leichter zu machen-es beruht für mich auf Gegenseitigkeit. Sich zu integrieren ist schwer, besonders für Menschen, die über 10 Jahre in einem anderen Land aufgewachsen sind, denn für jene ist alles neu. Die Gesellschaft in dem neuen Land hat die Aufgabe-vorausgesetzt man will, dass Integration gelingt- den "Neuen" eine Chance zu geben und sie nicht zu unterdrücken
 Ich finde die meisten Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Klasse und in den anderen 7ten konnten sich gut integrieren. Bei den Jüngeren ist es vielleicht deshalb anders, weil es Reife und Toleranz verlangt Integration "zuzulassen". ( Weil ich ja davon überzeugt bin, dass Integration von beiden Parteien  unterstützt werden muss) Allerdings ist es in einer Schule in Simmering bestimmt anders als in den anderen Bezirken.

Ich finde für gelungene Integration muss man an 3 Gruppen arbeiten:
an den
- Migranten (deren Selbstwertgefühl etc)
- den "Einheimischen" (in Richtung Akzeptanz und Toleranz)
- eine Mischung aus den zweien

Sehr gut finde ich z.B. Sag's Multi, denn es ist viel mehr als ein Redewettbewerb. Dieser Wettbewerb (durch den Verein für Wirtschaft und Integration) motiviert MigrantInnen ihre Orginalsprache nicht zu vernachlässigen und macht sie stolz darauf, zweisprachig aufgewachsen zu sein. Ein erhöhtes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein hilft einem Menschen auf andere zuzugehen und sich vielleicht auch zu verteidigen und anderen klar zu machen, dass es "ok" ist, nicht so wie der Rest zu sein.

Caritas organisiert Zusammenkommen mit neuen Migranten/Flüchtlingen und hilf ihnen sich zu integrieren, was ich auch besonders toll finde, denn bei Integration kann eine helfende Hand und ein Schubser nach vorne nie schaden.
Ich finde es sollte mehr Veranstaltungen geben, die Menschen-besonders viele verschiedene-verbinden.

Sag's Multi ist für das steigern des Selbstwertgefühls der Migranten, Caritas hilft Neuankömmlingen sich unter die Masse zu mischen, für mich fehlt eigentlich nur noch ein Bereich: Vorurteile und Stereotype aus dem Weg schaffen- also das Arbeiten an den "Einheimischen". Man könnte Workshops anbieten und versuchen den anderen die meist vertretenen Kulturen in ihrem Land näher zu bringen und vielleicht durch Rollenspiele oder Theaterstücke den Einheimischen bewusst machen was richtige Integration bedeutet und zwar, dass sie auch mithelfen müssen.




1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse Gesellschaftsformen und Integration
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Diagramme
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Auseinandersetzung Integrationsmöglichkeiten
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

2. Persönlicher Kommentar

Ich finde, dass ich das Thema gut bearbeitet habe und auf alle Punkte gut eingegangen bin. Ich hab versucht mich mit allen Bereichen gut auseinanderzusetzen. Bei den Grafiken habe ich mir irgendwie ein bisschen schwer getan, aber ich habe trotzdem versucht sie so gut wie möglich zu bearbeiten. Nur beim letzten Punkt war ich vielleicht nicht so einfallsreich.






Klara Girgis












INTEGRATION

In diesem Blogeintrag werde ich mich mit dem Thema Integration sowohl ganz allgemein als auch mit konkretem Österreichbezug auseinandersetzen. Als impulsgebendes Medium habe ich dafür die Broschüre "Migration und Integration", die wir auch schon im Unterricht durchbesprochen haben.

1. Verschieden Konzepte von Zusammenleben in einer Gesellschaft


Anhand dieser Grafik werde ich nun die einzelnen Begriffe und ihre Vor- und Nachteile herausarbeiten. 

Exklusion:

Unter dem Begriff "Eklusion" versteht man Ausgrenzung. In ganz einfache Worte gefasst würde es zum Beispiel in dieser Phase heißen: "Menschen mit Behinderung gehören nicht dazu." Klingt für mich ziemlich erschreckend, aber das ist die Bedeutung. Allgemein gesagt: dieser Begriff umfasst die Phase, in der bestimmten Menschen oder Gruppen, die ganz bestimmte durch einen höheren Instanz mehr oder weniger willkürlich festgesetzte Voraussetzungen erfüllen oder nicht erfüllen, komplett von der Beschulung ausgeschlossen werden. Die "Teilnehmer" (die grünen Punkte in der Grafik), welche alle "gleich" sind möchten aus Gründen des Machterhalts, Herrschaftsgefühl oder einfach nur um den eigenen Ruf nicht zu verlieren, ganz unter sich bleiben, sprich eklusiv (=Exklusion) Dadurch entsteht eine gewisse Abwertung, Diskriminierung. In dieser Phase sehe ich keine Vorteile. Das Gesellschaftskonzept Exklusion, bringt nur Nachteile mit sich. Es kann leicht passieren, dass man ausgeschlossen wird, weil man "plötzlich anders als alle andere ist." Des weiteren kann man dadurch auch nichts neues Kennenlernen, neue Kulturen usw...
Natürlich kann man das Argument "Innerhalb der Gesellschaft herrscht ein gutes Miteinander" nicht unbeachtet lassen. Kann schon gut möglich sein, dass es so ist, doch auf Dauer wird das doch uninteressant oder nicht?
Heutzutage gibt es dieses Konzept in Österreich nicht mehr. Klarerweise gibt es noch die ein oder anderen Bürger in unserem Land, die zum Beispiel homosexuelle Menschen nicht genauso anerkennen wie heterosexuelle Menschen. Vielleicht ist es aber auch nur ein Klischee.

Separation: 
In dieser Phase wird die Gesellschaft nach unterschiedlichen Kriterien in mehrere kleine Gruppen aufgeteilt. Um es mit einem Beispiel wieder zu belegen: "Menschen mit Behinderung bleiben unter sich." Stichwort: Gruppenbildung. Trennung von Individuen. Menschen werden nach Bildung unterteilt. Es gibt Kooperative Mittelschulen, Gymnasien und Sondernschulen. Dieses Bild ist in unserer Gesellschaft leicht erkennbar. Separation tritt wesentlich häufiger auf, als die Exklusion. Möglicherweise gibt es hierbei auch Vorteile. Unter kleineren Gruppen herrscht meist ein "gleiches Niveau" und daher kommt es zu weniger Konflikten innerhalb der Gesellschaft.

Integration:

Integration ist eine verbesserte Stufe der Separation. Integration ist ein Prozess. Integration beschreibt einen dynamischen, lange andauernden und sehr differenzierten Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens. Um dies wieder besser zu veranschaulichen ist hier wieder das Beispiel. "Menschen mit Behinderung werden beteiligt." Diese werden in die Gesellschaft aufgenommen, aber bleiben dabei trotzdem noch in einer kleinen Gruppe zusammen. In dieser Phase haben Menschen die Gelegenheit sich in die Gesellschaft bestmöglich zu integrieren. Hierbei gibt es eine breite Auswahl an Möglichkeiten wie man sich als Individum in die Gesellschaft einleben kann. Beispielsweise kann man, wenn man Deutsch nicht als Muttersprache hat einen Deutschkurs besuchen um anerkannt zu werden. Dennoch hat diese Phase Nachteile, weil noch immer nicht alle Menschen so genommen werden wie sie nunmal sind, sondern es herrschen noch immer Vorurteile gegenüber anderen.

Inklusion:

Inklusion, das ideale Gesellschaftskonzept. Jeder Mensch wird so akzeptiert wie er ist und kann ungehindert an allem teilnehmen. "All Menschen gehören überall dazu." Ganz gleichgültig ob sie eine Behinderung, eine andere Herkunft, Religion, politische Interesse oder sexuelle Orientierung haben. Jeder hat die Möglichkeit in der Gesellschaft anerkannt zu werden. Inklusion ist mehr als Integration. Inklusion schätzt nicht nur die Unterschiedlichkeit von Menschen, sondern sie bejaht die Vielfalt einer Gesellschaft und sieht darin eine Ressource. Egal ob MigrantIn, behinderte oder ältere Menschen, sie alle sind verschieden und stellen dadurch für ihre Mitmenschen eine Bereicherung dar. Das Ziel zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Leben, Lernen, Spielen und Arbeiten soll dadurch erreicht werden, indem mögliche Barrieren aufgespürt und gemeinsam beseitigt werden. Damit fördert Inklusion die Sensibilität für Benachteiligung und verstärkt das Wir- Gefühl in einer Gesellschaft.

2. Definition von Integration:

Integration ist ein so vielseitiger Begriff. Meiner Meinung nach gibt es keine allgemeingültige Definition des Begriffes "Integration." Manche verstehen darunter das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, andere machen kaum einen Unterschied zwischen Integration und Assimilation. Ich habe im World Wide Web keine passende Definition gefunden. 
Einige Punkte die für mich Integration auszeichnen:

- Integration ist die konkrete Leistung jedes einzelnen Menschen
- Integration ist ein gesellschaftlicher Prozess
- Integration ist auch mit der Ausführung von Konflikten verbunden
- Integration setzt Gleichberechtigung und Chancengleichheit voraus
- Integration heißt Partizipation

3. Analyse von Grafiken:

Die Integration oder Probleme der Integration werden in fünf Kernindikatoren veranschaulicht. Beim Indikator fünf sticht eindeutig die Türkei hinaus, da 64% der Migranten im Altern zwischen 25-64 Jahren aus dem Land nur die Pflichtschule abgeschlossen haben und sogar nur 3% eine Universität oder FH besucht haben. Europaweit streben vor allem die Menschen eine Lehre an. Aber insgesamt betrachtet sind die Europäer ziemlich ausgeglichen in den jeweiligen Bereichen. 

Österreicher ohne Migrationshintergrund arbeiten mehr als Menschen mit Migrationshintergrund. Am wenigsten Erwerbstätig in der Grafik ist die Türkei, nun kann man das in mehrere Hinsichten interpretieren. Es kann natürlich auch an der Kultur und der Lebensweise liegen. Ich glaube in Ländern wie der Türkei ist es noch immer üblich, dass nur der Mann arbeiten geht und die Frau versucht die Kinder zu erziehen. So könnte ich mir die niedrige Erwerbstätigenquote der Türkei erklären. 

Der Indikatior 9 behandelt die Arbeitslosenqoute nach Staatsangehörigkeit und Ausbildung. Die Grafik besagt, dass es mehr "Nicht Österreicher", die arbeitslos sind, als Österreicher gibt. Natürlich ist die Grafik von 2012 und nun würde es schon ein bisschen anders aussehen.

Das Netto- Jahreseinkommen von 2011 unterteilt unter die Staatsangehörigkeit wurde in der Grafik 13 veranschaulicht. Erkennbar ist, dass die Österreicher im Schnitt mehr verdienen, als Nicht- Österreicher. 

Last but not least der letzte Indikator 14 beschreibt die Armutsgefährdung und manifeste Armut 2009/ 2011 nach Staatsangehörigkeit. Vergleicht man Österreicher mit Nicht Österreicher haben die Österreicher meist einen höheren Bildungsabschluss und das würde auch erklären warum bei den Österreich "nur" 11% armutsgefährdet sind. Von nicht Österreicher sind ganze 26% davon betroffen. 

4. Zusammenfassend ist zu sagen:

Im Laufe meiner Recherchen bin ich auch auf die Definition vom österreichischen Duden gestoßen. Diese gefiel mir überraschend gut. Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes oder auch die Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit. Mir gefällt das wirklich gut, vor allem weil nicht dieses störende Wort "anpassen" vorkommt. 

Ich finde, dass es nicht ausreichend ist, wenn man nur die Sprache des jeweiligen Landes lernt und einen Bildungsort besucht. Es muss schon viel früher begonnen werden. Wie wäre es mit zu Hause oder aller spätestens im Kindergarten? 
Um eine verbesserte und fremden freundlichere Gesellschaft in Österreich zu erreichen, sollte man schon den Kindern von klein auf beibringen, dass Integration, wicht für das Zusammenleben in einer Gesellschaft ist. Früher oder später muss sich jeder von uns irgendwo integrieren. In einen Sportverein integrieren, auf der Uni integrieren usw. 
Akzeptanz und Toleranz werden dabei gefordert. Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung, Arbeit und ein gelunges Leben. Ganz egal welche Nationalität man angehört, jeder sollte in Österreich die Gelegenheit bekommen können, natürlich nur, die die es auch wirklich wollen! 
Ich denke, dass es schwer sein wird, dass alle Menschen zufrieden sind. 

Integration in Österreich ist ein altes und kompliziertes Problem, und so wird es denk ich auch noch eine weile bleiben. Einerseits kann man schwer unterscheiden, welche MigrantInnen vorhaben, sich wirklich in die Gesellschaft zu integrieren und andererseits machen es ihnen die ÖsterreicherInnen auch nicht allzu leicht. Menschen mit anderer Hautfarbe, etc. werden sofort in eine bestimmte "Schublade" gesteckt und haben es schwer dieses Denken zu durchbrechen. 

Ich selber weiß nicht, wie es sich anfühlt nach seinem Aussehen, seiner Haut- Haarfarbe beurteilt zu werden und deswegen in gewisser Weise diskriminiert zu werden. Aber es muss schlimm sein, ich möchte mir das gar nicht vorstellen müssen. Mir persönlich ist es nicht wichtig, woher die Menschen kommen und ich versuche möglichst nie meine Meinung über Menschen aufgrund von Vorurteilen zu bilden. 

1. Beurteilungsraster:


Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse Gesellschaftsformen und Integration
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Diagramme
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Auseinandersetzung Integrationsmöglichkeiten
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

2. Persönlicher Kommentar:

Mit dem Thema Integration habe ich mich außerhalb der Schule noch nicht wirklich beschäftigt, deswegen habe ich dies gleich als Möglichkeit gesehen es endlich mal zu tun! Der Blogeintrag hat mich zum Nachdenken angeregt, vernünftige Lösungswege für gelungende Integration zu entwickeln, doch verglich. Ich muss zugeben, dass ich mit diesem Thema ziemlich "gekämpft" habe. Doch ich bereue es nicht, mich damit genauer Auseinandergesetzt zu haben. Hoffentlich kann man in naher Zukunft etwas an der österreichischen Gesellschaft verbessern. 

13.05.2014

Integration in Österreich

1.) Graphik interpretieren
Konzept 1 zeigt die Exklusion. In meinen Augen beschreibt es das Ausschließen einer kleineren Gruppe von einer Größeren. Ich denke dieses Konzept ist das mit den meisten Nachteilen, denn die Ausgeschlossenen haben keinen Zutritt zu neuem und die Ausschließer werden sich immer mächtiger fühlen. das große Problem hier ist, dass die Ausgeschlossenen mit einbezogen werden wollen, wie es scheint.   
Konzept 2 zeigt die Separation. Ich denke hier werden zwei verschiedene Gruppen getrennt. Vielleicht könnte es sein, dass Separation aus Exklusion entsteht. Bei diesem Konzept können allerdings Kulturen vollkommen bestehen bleiben und sich nicht mit anderen überschneiden. 
Konzept 3 zeigt die Integration. Kleine, andersartige Gruppen werden zwar mit eingeschlossen, doch sie werden trotzdem als anders betrachtet. Die Abbildung zeigt deutlich, dass die kleinere Gruppe in einem Kreis ist und von der Größeren umgeben ist.
Konzept 4 zeigt die Inklusion. Meiner Meinung nach ist das das beste Konzept einer Gesellschaft. Hier werden die "anderen" nicht als anders gesehen. Sie befinden sich im selben Raum wie die ursprünglichen Bewohner aber sind dennoch nicht eingegrenzt. Sie können sich frei bewegen, wie alle.
Ich denke in Österreich herrscht das 3. Konzept. Man versucht zwar Ausländer immer miteinzubeziehen in den Alltag, doch in meinen Augen verhalten sich immer noch viele so, dass sie weiterhin wissen, dass die "Fremden" doch keine Einheimischen sind. 

2.) Die Definition von Integration

"Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen zu einer gesellschaftlichen und kulturellen Einheit" Quelle: www.Duden.de

Bei der Wahl meiner Definition wusste ich relativ schnell, wo ich nach ihr suchen soll. Ich denke der Duden definiert "Integration" sehr gut und verständlich. Diese Definition ist allerdings nur für den sozialen Bereich zu verwenden. 

3.) Graphik analysieren
Was mir als erstes auffällt, wenn ich mir die Grafiken durchsehe ist, dass Türkei bei allen sechs Statistiken am schlechtesten abschneidet. Österreich hingegen belegt mit der Schweiz meist den besten Platz. Weniger als 5% der Migranten mit türkischen Wurzeln haben einen Universitätsabschluss. Ebenfalls fällt mir auf, dass nur 5% der Österreicher an manifester Armut leiden, wobei 27% der türkischen Bürger an manifester Armut leiden. Diese Zahlen lassen sich wahrscheinlich aus der dritten Grafik ableiten. Bei türkischen Einwohner beträgt die Arbeitslosenquote 18,6%. 

4.) Definition
Weiterhin gefällt mir die Definition aus dem Duden am besten. 
Um eine bessere und fremdenfreundlichere Gesellschaft in Österreich zu schaffen, sollte man schon im Kindergarten versuchen, den Kindern beizubringen, dass Integration, sowohl von seiten der Österreicher als auch der Migranten und Flüchtlingen, wichtig für das Zusammenleben ist.
Was Integration und Gesellschaft in Österreich betrifft, wünsche ich mir, dass wir alle das unbewusste, schlechte Denken über Ausländer "aussterben lassen". Aber ich denke auch, dass das noch langen dauern wird. 

Beurteilung:
Ich denke, dass ich nicht gut bin, wenn es um Fakten, Daten, Analysieren und dergleichen geht. Aber meiner Meinung nach, kann ich mit dem Begriff Integration sehr wohl etwas Anfangen und ebenfalls denke ich, dass ich meine Vorstellungen von Integration habe.


Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse Gesellschaftsformen und Integration
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Diagramme
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Auseinandersetzung Integrationsmöglichkeiten
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

26.03.2014

Integration

Yasemin Yiğit

Integration


Das Wort „Exklusion“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet wörtlich Ausschluss, sinngemäß auch Ausgrenzung. Die Exklusion beschreibt die Ausgrenzung von Personen aus verschiedenen Dingen (Versammlungen, Vorhaben etc.) , weil sie aus den unterschiedlichsten Gründen anders sind als die Masse, zum Beispiel, weil sie körperlich oder geistig behindert sind oder weil sie eine andere Herkunft haben usw..  Ich denke, dass die Exklusion das schlechteste Gesellschaftskonzept ist, da es leicht passieren kann, dass man ausgeschlossen wird, wenn man beispielsweise einen Unfall hat und danach entstellt ist oder wenn man in ein anderes Land zieht, dann ist man selbst anders. Ein weiterer Nachteil ist, dass man nie das Leben anderer in Erfahrung bringen kann, aber vielleicht ist das auch ein Vorteil, weil man dann dadurch möglicherweise seine eigene Kultur und Herkunft nicht vergisst und sie bewahrt. Es könnte sein, dass man dann innerhalb der Gemeinschaft einen guten Zusammenhalt hat. Ich denke nicht, dass Österreich dieses Konzept hat, vielleicht war es früher so, denn man hört immer noch ältere Menschen, wie sie sich zb. über Ausländer oder homosexuelle aufregen.

Das Wort „Separation" wird in der Pädagogik verwendet und beschreibt die Trennung von Individuen damit eine soziale Gruppe den größtmöglichen Erfolg erzielen kann. Dieses Modell kann man in Schulen gut beobachten. Es werden Klassen gebildet, wo alle etwa gleich alt sind und wenn es Schüler gibt, die nicht so gut sind, werden sie in Sonderschulen und Förderklassen befördert. Aber auch die Trennung von Schülern in Haupt-, Mittel- und Gymnasiumschüler ist Teil der Separation. Ich denke nicht, dass seine Separation das klügste ist, was man tun kann, denn dies kann dazu führen, dass man sich minderwertig fühlt. Meine Eltern wollten zb. dass ich an eine Mittelschule gehe, damit ich mir leichter tue, aber ich wollte nicht, weil ich mich nicht abstufen lassen wollte. Ich bin der Meinung, dass dieses Konzept in manchen Fällen ziemlich viele Vorteile haben kann, zb, finde ich es gut, dass man in Österreich Schüler nach ihrem Alter trennt, denn ein 6 jähriges Kind ist auf einem anderen geistigem Niveau als ein 10 Jähriges.

Bei der Integration ist es ganz anders, dies ist nämlich der Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens. Wie bereits erwähnt ist dies noch der Prozess, denn was man eigentlich erreichen möchte, ist die Inklusion. Ich denke, dass in Österreich dieses Konzept herrscht, denn man duldet zwar die Menschen, die anders sind, aber man nimmt sie nicht so ganz an. Man will ja auch keine Flüchtlinge oder Ausländer im Land haben, weil die ja alle kriminell sind, aber Hauptsache sagen, dass die Ausländer, die man persönlich kennt, ganz nett sind und nicht wie die Anderen. Ein Vorteil ist, dass bei einer Integration, die Individuen die sich von der Gesellschaft unterscheiden, gefördert werden. Zum Beispiel kann man in Wien, als körperlich behinderte Person, überall alleine spazieren gehen, denn fast alles ist barrierefrei. Für Ausländer gibt es dutzende Deutschkurse usw.. Ein Nachteil wäre aber, dass immer noch nicht alle angenommen werden, weil man immer noch Vorurteile hat.

Bei der Inklusion wird jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert und kann an allem teilnehmen. Das Ziel ist es, dass alle gleichwertig behandelt werden und alle so angenommen werden wie sie sind, denn jeder ist auf seine Art besonders und kann wertvolle Leistungen erbringen, solange man es den einzelnen Individuen ermöglicht. Die Inklusion stellt das idealste Konzept dar, weil niemand diskriminiert wird, alle sind gleichwertig und alle leben in Harmonie. Ich denke, dass das, zb. bei Ausländern, nur funktionieren würde, wenn man sich voll und ganz anpassen würde und das ist der Nachteil. Jeder müsste sich integrieren und schmiegen. Damit dies geschieht müsste man alles aufgeben, seine Herkunft, seine Kultur, seine Traditionen, einfach alles.

2) „Soziologie: Einzelpersonen oder Gruppen werden zu einer einheitlichen Gesellschaft zusammengeführt; integriert werden können auch Migranten oder behinderte Menschen; bei der Integration aufgrund von Migration gibt es vier Stufen: die strukturelle Integration (Akkommodation), die kulturelle Integration (Akkulturation), die soziale Integration und die identifikatorische Integration; die Integration von behinderten Menschen ist das Einbinden von Behinderten in den Alltag sowie die Zusammenarbeit von behinderten und nicht behinderten Menschen; nach E. Durkheim gibt es die normative und die funktionale Integration.“
Ich finde diese Definition sehr passend, weil es ja etliche Definitionen gibt, bei denen es heißt, dass jemand, dann integriert ist, wenn er die Sprache beherrscht, eine Ausbildung hat und arbeitet. Diese Kriterien sagen überhaupt nichts über die gesellschaftliche Situation aus, also das Zusammenleben und arbeiten. Mir gefällt diese Definition, weil es in verschiedene Stufen gegliedert ist und man sich aufarbeiten kann.

3) Es gibt 5 Kernindikatoren, die die Integration oder Probleme bei der Integration zeigen. Bei dem Indikator 5 sticht die Türkei heraus, da 64% der Migranten im Alter von 25-64 Jahren aus diesem Land nur die Pflichtschule abgeschlossen haben und nur 3% von diesen einen Universitäts-, Fh- bzw. akademischen Abschluss haben. Menschen mit Migrationshintergrund haben zwar mehr Pflichtschulabsolventen als Menschen ohne Migrationshintergrund, aber dafür auch mehr AHS-, BHS-, Kolleg-, Uni-, FH-, Akademieabsolventen. Menschen ohne Migrationshintergrund stürzen sich viel mehr auf Lehrberufe und die BMS.
Prozentual gesehen arbeiten Österreicher ohne Migrationshintergrund mehr als Menschen mit Migrationshintergrund. Die Türkei sticht wiedermal heraus, denn die haben die wenigsten Erwerbstätigen, dies könnte daran liegen, das Türken kulturell bedingt mehr Kinder auf die Welt bringen als zb. die meisten Österreicherinnen und bleiben dann in Karenz, weshalb  die Erwerbstätigenquote der Türken vermutlich so niedrig ist.
Beim Indikator 9 wird die Arbeitslosenquote nach Staatsangehörigkeit und Ausbildung gezeigt. Scheinbar gibt es weniger Österreicher, die arbeitslos sind als Nicht-Österreicher. Die Grafik veranschaulicht auch, dass es sehr doch auch viele Österreicher gibt- mehr als Nicht-Österreicher-, die keine Arbeit haben, obwohl sie einen höheren Abschluss haben als die Pflichtschule.
Der Indikator 13 behandelt das Netto-Jahreseinkommen 2011 nach Staatsangehörigkeit. Hier sieht man –wie sollte es auch anders sein, dass Österreicher durchschnittlich mehr verdienen als Nicht-Österreicher.
Und beim letzten Indikator geht es um die Armutsgefährdung und manifeste Armut 2009/20011 nach Staatsangehörigkeit. Wie ich vorher schon festgestellt habe, haben Nicht-Österreicher meistens einen niedrigeren Bildungsabschluss und das erklärt auch warum man im Indikator 14 16% hat, die an manifester Armut leiden. Bei den Österreichern sind 11% armutsgefährdet und bei den Nicht-Österreichern sind es mehr als das Doppelte 26%.

4) Meine Definition von Integration ist einfach die Anpassung an einen Ort, eine Gesellschaft etc.. Ich bin der Meinung, dass es nicht reicht einfach nur die Sprache zu lernen und hier in die Schule zu gehen, denn ich zum Beispiel bin völlig anders als jeder „typische Reumannplatztürke“. Meine Nachhilfe ist im 10. Bezirk und immer wenn ein sogenannter Reumannplatztürke versucht ein Gespräch mit mir zu führen, merkt er einfach einen gewissen Unterschied zwischen uns und glaubt mir dann nicht, dass ich Türkin bin und denkt sogar, dass ich Österreicherin bin, obwohl ich nicht einmal annähernd so aussehe. Ich möchte zwar nicht abwertend klingen, aber ich denke mal nicht, dass diese Menschen integriert sind. Es ist leider auch nicht wirklich ein Vorurteil, dass Ausländer sehr laut reden, denn ich kann es in allen öffentlichen Verkehrsmitteln beobachten, wie Ausländer sich gegenseitig ins Gesicht oder ins Handy brüllen. Ein genervter Österreicher hat sogar eine Frau afrikanischer Herkunft auf die U-bahngleise gestoßen, weil er das Geschreie nicht mehr ertragen konnte. Ich denke, wenn man mehr Chancengleichheit möchte, sollte man zuerst bei den Frauen ansetzen, die immer noch auf Grund ihres Geschlechts weniger verdienen als Männer. Ich weiß sowas geht nicht von heut auf morgen, aber irgendwo muss man ja anfangen. Ich finde es auch gut, dass man immer mehr homosexuelle Schauspieler im Fernsehen sieht, denn dadurch werden die Menschen toleranter. Es sollte Gesamtschulen geben, damit jeder Schüler gleichermaßen gefördert wird und ein Schlechterer von einem Besseren lernen kann. Im Kindergarten sollte man schon anfangen Kindern Toleranz und Gleichheit zu vermitteln.




1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse Gesellschaftsformen und Integration
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Diagramme
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Auseinandersetzung Integrationsmöglichkeiten
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig



2. Persönlicher Kommentar

Ich hab mir sehr viel Mühe gegeben, die Aufträge möglichst gut zu beantworten, aber um ehrlich zu sein, ist es mir ein bisschen schwer gefallen, denn ich habe mich davor noch nie mit diesem Thema befasst und Diagramme zu analysieren ist auch nicht gerade meine Stärke, aber ich habe mich trotzdem herangewagt und mein bestes gegeben. Auch wenn es vielleicht nicht so wirkt, bin ich stundenlang an meinem Beitrag gesessen, aber mehr kann ich dazu im Moment auch nicht mehr schreiben.