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30.12.2013

Cansu; Migrationsgesch.

Meine Migrationsgeschichte:

  • Mein Familienname ist Ak, das bedeutet Reinheit, Weiß, was ich echt schön finde. Er ist in dem Stadtteil, wo mein Vater geboren ist in Carsamba (Smmsun) bekannt und verbreitet. Das kommt davon, dass mein Vater eine so große Familie hat, wie man es eben von Türken gewohnt ist. Leider gibt es nicht mehr zu meinem Familiennamen.

  • Die Seite von meiner Mutter ist bisschen chaotisch. Die Eltern (vom Vater meiner Mutter) kommen aus Griechenland man nennt sie auch Macir. Die Großmutter meiner Mutter ist Griechin aber der Großvater nicht. Sie sind, als sie noch sehr jung waren in die Türkei gezogen. Nach dem zweiten Weltkrieg sind sie mit dem Bandirma Schiff mithilfe von Atatürk damals von Griechenland in die Türkei ausgewandert. Die Eltern von der Mutter meiner Mutter sind Laztürken, das heißt sie haben den Ursprung in Trabzon (Stadt in der Türkei) jedoch haben diese Wurzeln in Russland. Ja, ich weiß total chaotisch. Die Seite von meinem Vater ist nicht so kompliziert. Die Eltern vom Vater meines Vaters kommen aus den Karadeniz Bölge. Die Eltern von der Mutter meines Vaters kommen aus dem Dogu. Das sind sehr viele türkische, komische Begriffe, ich weiß. Zuletzt sind die Eltern von meinem Papa nach Österreich ausgewandert und als junger Mann hat mein Vater dann meine Mama auch gleich nach Österreich gebracht. Also, mein Vater war schon da, als er 5 war und er war dann mit 21 kurz in der Türkei hat meine Mutter gesehen, verliebt und sowas und dann hat er sie gleich mitgenommen, sie war 18 damals.

  • Mein Opa hat damals sehr gut überlegen müssen hat er erzählt, als er noch unter uns weilte, ob er nach Österreich geht oder nicht. Weil er in der Türkei Mathematik Professor war und seine Familie und Freunde dort hatte. Dennoch um seinen Kindern ein besseres Leben und Lebensstandard zu ermöglichen ist er nach Österreich eingewandert. Ich denke, dass das ein ziemlich großer Punkt ist warum man in ein anderes Land zieht.

  • Durch die Migration hat sich im Leben meiner Familie sehr viel verändert. Mein Opa hatte zwar einen ordentlichen Job als Elektriker, dennoch konnte aufgrund des Sprachmangels nicht mehr seinen tatsächlichen Beruf ausführen, was ihn damals sehr traurig machte. Doch somit konnte er seinen Kindern ein besseres Leben und somit auch seinen Enkelkindern ein wirklich besseres Leben ermöglichen. Ich bin echt froh, dass ich in Wien lebe und könnte es mir auch nicht anders vorstellen, also in der Türkei (außer Istanbul). Die Löhne sind in der Türkei sehr niedrig vor allem als normaler Arbeiter, dort könnten meine Familie und ich den Luxus, den wir hier haben nicht leisten. Auf jeden Fall ist das Leben hier auch für meine Onkel und Tanten besser geworden und wir Enkelkinder haben eine echt große Chance was die Ausbildung betrifft.

  • Ich würde gerne woanders studieren, jedoch ist das sehr teuer und deshalb auch nicht möglich. Außerdem würde ich von meiner Familie und meinen Freunden fernbleiben und eigentlich bin ich sehr gerne bei ihnen und möchte ihnen so nah wie möglich sein. Nein die Motive unterscheiden sie nicht, denn die Menschen die hierher migrieren, kommen ja freiwillig um zu studieren was ich schon vorher bei mir erwähnt habe.

  • Ganz auswandern würde ich eigentlich kaum wohin. Ich würde eher nur hingehen wollen, das wären zum Beispiel - Russland, Spanien, China und Japan, Australien, Vereinigte Staaten. Vielleicht könnte ich nach Istanbul aber selbst das ist sehr fraglich. 


Kommentar:

Ich denke, dass ich dein Arbeitsauftrag so gut wie möglich beschrieben hab. Ich hätte gern noch mehr geschrieben, dennoch wissen meine Eltern selbst nicht so viel.


Beurteilungskriterium
Abstufungen
Recherchentiefe
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Beantwortung der Fragen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


28.12.2013

Meine Migrationsgeschichte


Welchen Ursprung hat dein Familienname?


Ich heiße mit Nachnamen Yiğit. Mein Nachname hat eigentlich einen türkischen Ursprung, aber er ist weit verbreitet und es gibt sogar Syrer, die diesen Familiennamen haben. Es gibt eine kleine Geschichte zu meinem Nachnamen, die von Generation zu Generation weitererzählt wird. Das ist der Grund wieso jeder in meiner Familie weiß wieso wir so heißen. Das Wort Yiğit ist sowohl ein Adjektiv sowie ein Nomen. Es wird als Nachname und auch als Vorname verwendet. Übersetzt heißt es als Adjektiv: tapfer, mutig und als Nomen: Held, Recke. Also wenn jemand Yiğit Yiğit heißt, dann bedeutet das übersetzt soviel wie: tapferer Held.

Früher zur Zeit Atatürks (Begründer der modernen Republik Türkei) gab es sehr viele Ringkämpfe. Der Ringkampf ist eine Sportart, die als Nationalsport der Türkei gilt. Ein Vorfahre von mir war Ringer und er war sehr mutig und hat jede Herausforderung angenommen und galt als Held. Nur wenige Menschen hatten die Ehre ihren Nachnamen von Atatürk zu bekommen und der Ringer war einer davon und Atatürk verlieh ihm den Nachnamen: Yiğit. Ich habe sehr viel im Internet recherchiert und dieselbe Geschichte gefunden und sogar noch mehr nämlich den bzw. die Vornamen meines Vorfahren: Ibrahim Süreyya.
Mein Familienname hat sogar eine Wikipediaseite, aber da steht nicht sonderlich viel. Dort wurden die Namen berühmter Personen, die denselben Namen haben, aufgelistet. Es steht auch, dass der Name außerhalb des türkischen Sprachraums auch in einer anderen Schreibweise zu finden ist nämlich so: Yigit. Im türkischen gibt es ein g mit einem bogen drüber. Dies ist soviel wie ein stummes g, also liest man meinen Nachnamen eigentlich so: Yiit.


Wie verläuft die Wanderungsgeschichte deiner Familie über die Generationen hinweg?


Aufgrund eines Mangels an Arbeitskräften in Österreich während der wirtschaftlichen Blütezeit bis zum Ende der 60er Jahre, entschied sich die damalige österreichische Bundesregierung unter Josef Klaus für die Anwerbung türkischer Gastarbeiter. 1964 wurde eine bilaterale Vereinbarung mit der Türkei geschlossen. Niemand hat damit gerechnet, dass die Arbeiter sich in Österreich niederlassen und eine Familie gründen würden. Als dies der Fall war, wurde die Anwerbung weiterer Gastarbeiter in den 1970er Jahren gestoppt. Der Bruder von meinem Opa hat eine Einladung bekommen um hier als Gastarbeiter zu arbeiten, also ist er nach Wien gekommen und hat meinen Opa 1969 als Tourist hergebracht. Es hat meinem Opa in Österreich sehr gefallen und er hat beschlossen hier zu bleiben. Seine ganze Familie war in der Türkei und er hat alle nacheinander hergebracht. Zuerst kam mein Onkel, das war im Jahre 1980 und 1986 kam mein Vater. Mein Vater hat in einer Junggesellenbude gewohnt, wo er sehr viele Menschen kennengelernt hat. Und so ging es weiter meine Oma war die letzte, die nach Wien kam, jedoch gefiel es meinem Onkel hier nicht, weil er einfach Probleme damit hatte eine andere Sprache zu lernen und allein das Einkaufen bereitete ihnen große Schwierigkeiten. Wenn mein Vater mir die Geschichten erzählt, kann ich nicht aufhören zu lachen. Eigentlich ist es recht traurig, aber solange mein Vater drüber lachen kann, kann ich das auch.
Meine Mutter ist viel später nach Wien gekommen. Mein Opa mütterlicherseits ist Holländer und hat in Holland gelebt und war mit einer Holländerin verheiratet. Er hat mir immer erzählt, dass er sie nie geliebt hat und nie wusste wieso sie überhaupt geheiratet haben. Er hat immer gesagt, dass er nie darüber nachgedacht hat. Jahre danach ist er in die Türkei gekommen und hat meine Oma kennengelernt und sich in sie verliebt. Seine Frau hat sich geweigert sich von ihm scheiden zu lassen, weshalb mein Opa einfach bei meiner Oma geblieben ist, ohne mit ihr verheiratet zu sein. Sie bekamen 6 uneheliche Kinder. Erst vor ungefähr 4 Jahren ist die Ehefrau meines Opas gestorben und er konnte meine Oma heiraten.
Als mein Vater auf einer Hochzeit war, hat er einen Mann kennengelernt und sie haben sich lange unterhalten, dann hat mein Vater meine Mutter gesehen und den Mann gefragt wer sie ist und herausgefunden, dass sie die Schwester von dem Mann ist. Meine Eltern haben geheiratet, aber meine Mutter ist in der Türkei geblieben. 1993 kam sie nach Wien. 1994 kam mein Bruder auf die Welt und mein Vater war österreichischer Staatsbürger und meine Mutter türkische Staatsbürgerin, deshalb konnten sie entscheiden welche Staatsbürgerschaft er annehmen soll. Sie entschieden sich für die Türkische, weil sie vorhatten wieder in ihr Heimatland zurückzukehren. Als ich 1997 gegen den Willen meines Vaters auf die Welt kam, machte ich ihnen einen Strich durch die Rechnung und sie mussten bleiben, weshalb ich dann die österreichische Staatsbürgerschaft bekam. 10 Jahre danach machte meine Mutter eine Prüfung, damit sowohl sie als auch mein Bruder die Staatsbürgerschaft bekommen konnten und bestand diese.

Welche Gründe bzw. Motive bewegten diese Menschen zu einer Migration?
Im Grunde gesehen habe ich diese Frage schon beantwortet, aber zusammenfassend kann ich sagen, dass Österreich Arbeiter gebraucht hat, weshalb der Bruder von meinem Opa herkam. Mein Opa kam als Tourist und wollte hier bleiben. Er bekam in Wien mehr Geld als in der Türkei und schickte es seiner Familie, die in der Türkei war. Einer nach dem Anderen kam dann nach Wien und viele kehrten wieder zurück. Nur mein Vater und sein jüngerer Bruder blieben, wobei wir auf Grund von familiären Problemen keinen Kontakt zu ihm haben. Nach dem Tod von meinem Opa gab es für meine Oma keinen Grund mehr in Wien zu bleiben, weil sie in der Türkei ihr eigenes Haus hat und ihr Sohn sich um sie kümmert, also kehrte sie zurück. Meine Mutter ist nur wegen meinem Vater hierher gezogen. Im Grunde gesehen waren die meisten Menschen hier nur wegen einer anderen Person.

Was hat sich durch die Migration im Leben deiner Familie verändert?

Es hat sich sehr viel verändert, sowohl im guten als auch im schlechten Sinne. Mein Vater hatte als Kind alles was er wollte. Er und seine Familie haben in einem Dorf gelebt und mein Vater war eines der reichsten Kinder. Als sein Vater begonnen hat in Wien zu arbeiten und seiner Familie Geld zu schicken waren sie noch reicher, weil sein Vater dort mehr verdient hat als er im Dorf verdient hat. Sie hatten 2 Häuser, einen Stall mit sehr vielen Tieren, 2 Hunde, Katzen usw.. Hätte sich mein Vater nicht vom Erbe zurückgezogen, wäre ich jetzt Besitzerin von einigen Feldern und wenn ich die verkaufen würde, müsste ich nie arbeiten.
Als mein Vater dann nach Wien gekommen ist, musste er von Null anfangen. Er hatte absolut gar nichts und mein Opa hat ihn in keinster Weise unterstützt. Dadurch hat mein Vater Unabhängigkeit und Zielstrebigkeit gelernt. Das Problem war nur, dass meine Mutter dann schwanger wurde und mein Vater nicht wusste, ob er ein Kind großziehen kann, weil er keine finanzielle Unterstützung hatte. Als Kind hatte ich nicht viel, aber ich wollte auch nichts, weil ich es sowieso nicht gewohnt war ständig etwas zu bekommen. Ich war immer glücklich mit dem was ich hatte, aber dafür bekomme ich jetzt alles was ich möchte. Ich denke nicht, dass Jugendliche in meinem Alter jeden Monat ein Goldstück geschenkt bekommen. Wenn mein Vater nicht nach Österreich gezogen wäre, dann würde es uns nicht so gut gehen wie jetzt. Ich liebe es so viel Freiheit zu haben und auch so viele Möglichkeiten. Ich kann meine Ferien dort verbringen wo ich möchte, ich habe eine sehr gute Schulbildung und von der Medizin brauch ich erst gar nicht anfangen. In der Türkei wartet man -nicht übertrieben- 3 Stunden auf die Ambulanz und dann bringt sie noch 2 Personen mit, die sie unterwegs angefahren hat.

Was könnte dich dazu veranlassen, länger im Ausland zu leben oder zu bleiben? Unterscheiden sich diese Motive von jenen der Menschen, die nach Österreich migrieren?

Wenn mir jemand im Ausland meinen Traumjob anbieten würde, dann wäre das für mich ein Grund zumindest einmal zu überlegen im Ausland zu bleiben. Ich wollte schon immer in einem anderen Land als meine Eltern wohnen. Nicht dass ich was gegen sie habe, aber es tut mir einfach gut Abstand von Menschen zu nehmen, denen ich Nahe stehe. Das war bei mir schon immer so, aber niemand kann das so wirklich nachvollziehen. Der Wunsch nach Distanz von gewissen Personen wäre ein Anlass um im Ausland zu bleiben.
Meine Motive unterscheiden sich bei weitem von den anderen Migranten. Ich migriere aus ,,egoistischen Gründen" und es geht mir nur um meinen eigenen Luxus, wobei andere Menschen migrieren, weil sie einfach keine andere Wahl haben. Manche heiraten und müssen ihrem Partner zuliebe in einem anderen Land wohnen und andere wegen Kriegen in ihrer Heimat, aber ich habe die Wahl und das ist ein riesiger Unterschied.

In welche Länder würdest du bevorzugt auswandern? Warum?

Ich würde nach Australien, England oder Amerika auswandern, weil das sehr schöne Länder sind und ich müsste keine neue Sprache lernen.



1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Recherchentiefe
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Beantwortung der Fragen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

2. Persönlicher Kommentar

Ich habe sehr viel recherchiert, aber im Prinzip wusste ich das alles sowieso, es war lediglich eine Bestätigung. Ich habe eigentlich noch viel mehr herausgefunden, aber ich habe es nicht dazu geschrieben. Zum Beispiel habe ich gelesen, dass mein Nachname sehr viel mit meinem Charakter zu tun hat. Ich hab das zuerst nicht glauben wollen und mir gedacht so ein Blödsinn, aber als ich dann weitergelesen hab, hab ich mich in den Zeilen wiedergefunden. Ich dachte, dass das nur zufällig zu mir passt, aber es passt zu absolut jedem aus meiner Familie. Es steht, dass wir sehr in der Vergangenheit leben und all die schlimmen Dinge nicht einfach vergessen können. Dass wir unheimlich stur sind (ich dachte schon, dass das in den Genen liegt) und innerlich sehr verletzlich sind, aber wir Probleme haben, anderen Menschen unsere Gefühle zu zeigen. Ich zum Beispiel zeige meine Zuneigung nicht mit Umarmungen, weil es mir schwer fällt. Bis jetzt ist mir noch nie aufgefallen, dass jeder in meiner Familie dieselben Charakterzüge hat. Ich finde, dass mir der Beitrag sehr gut gelungen ist, weil ich auch alles vom türkischen und holländischen ins Deutsche übersetzen musste und man kann nicht sagen, dass ich fließend holländisch spreche.



27.11.2013

Meine Migrationsgeschichte



Ich heiße Zerina Avdic und stamme aus Bosnien.

·         Mein Vater hat mir erzählt, dass der Name ‚Avdic‘ ein ziemlich weit verbreiteter Nachname im ex-jugoslawischen Raum ist. Vor allem in Bosnien und Montenegro. Der Name ist ziemlich alt aber mehr konnte ich nicht herausfinden. Das einzige was ich mit Sicherheit weiß, ist, dass wir sicher nicht mit allen verwandt sind.

·         Vor meinen Großvätern ist keiner in meiner Familie ins Ausland migriert. Der Vater meines Vaters ist nach Österreich gekommen um hier zu arbeiten. Zwischendurch hat er meinen Vater und seine Geschwister nach Wien geholt ‚auf Besuch‘ sozusagen. Mein Vater und seine Geschwister haben in der Schule ein bisschen Deutsch gelernt und mein Opa hat ihnen auch teilweise etwas beigebracht. Als er um 1990 mit dem Bundesheer fertig war, war die allgemeine Situation in Jugoslawien sehr zugespitzt. Mein Vater hatte vor studieren zu gehen, doch mein Opa entschied sich alle seine Kinder nach Österreich zu holen damit sie keine Opfer des Krieges werden. In Wien hat es ihnen sehr gut gefallen und ‚hier mehr über die Welt zu erfahren war als in Bosnien‘ meinten sie alle. Außerdem hat man hier einfach mehr  Möglichkeiten hat als in Bosnien, da das  Land viel ärmer ist als Österreich.

·         Meine Mutter hat eine etwas andere Migrationsgeschichte. Ihr Vater ist nach Holland gegangen um dort zu arbeiten. Danach war er auch in Deutschland. Ihre älteste Schwester lebte schon in Österreich als meine Mutter ihren Abschluss in einer Krankenpflegeschule machte. Danach holte sie meine Tante zu sich (in etwa zeitgleich wie mein Opa seine Kinder) und dort blieb sie auch, bis ihre 2 älteren Geschwister dazukamen. Sie wohnte anschließend mit ihrem Bruder in einer Wohnung zusammen. Als meine Eltern sich kennen und lieben lernten, zogen sie ziemlich bald in eine Wohnung.

·         Meine Eltern entschieden sich zur Migration nach Österreich, weil, wie beide sagen, es ‚in Österreich mehr Berufschancen gibt als in Bosnien‘. Dort gibt es Arbeit doch ob das Geld reicht, ist was anderes. Ich höre oft von Leuten, die vielleicht nur 500-600 Euro im Monat verdienen und das ist wirklich schlimm unter welchen Verhältnissen die Menschen, vor allem in Dörfern leben. Ich bin froh, dass meine Eltern nach Österreich gekommen sind, denn sonst wären sie sich auch nie begegnet! Wien ist eine Weltstadt. Hier passiert sehr viel und es gibt einfach so viel hier. Hier hört man was auf der Welt passiert und nicht nur im eigenen Land. Vor allem mein Vater ist jemand der sich für so etwas sehr stark interessiert. Und das stimmt auch, ich schließe mich ihm vollkommen an, denn ich will auch wissen was zum Beispiel in Amerika oder China passiert und nicht nur die Politiker streiten hören, wie ich das im bosnischen Fernsehen andauernd sehe.

·         Was sich verändert hat im Leben? Auf jeden Fall der Lebensstil! Ich habe mit meinen Eltern lange über dieses Thema diskutiert. Hier haben meine Eltern tolle Arbeitsstellen bekommen. Ohne diese hätten wir wohl kaum nicht den ‚Luxus‘ den wir jetzt haben. In Bosnien hätten sie wahrscheinlich nur Jobs gefunden, wo man so viel verdient, dass man sich wenigstens über Wasser halten kann. Durch den Lohn den sie hier in Österreich bekommen, hat sich unsere Lebensweise geprägt. Viele Kinder müssen sich meistens noch ein Zimmer teilen mit ihren Geschwistern, aber dieses Problem haben wir zum Beispiel nicht. Unsere Wohnung war teuer aber das heißt noch lange nicht, dass wir das Geld nur zum Fenster hinauswerfen.

·         Mich würde eigentlich nur Krieg dazu bringen auszuwandern. Sonst bleibe ich Österreich treu, denn ich bin hier geboren und aufgewachsen. Das Land ist sozusagen ein Teil von mir, den ich nur ungern hergebe. Ich habe hier eigentlich meine ganze Familie, meine Freunde und generell mein Leben. Wenn hier ein Krieg ausbrechen würde, verlasse ich Österreich nur ungern aber wenn hier keine Sicherheit mehr ist, muss ich flüchten. Mein Motiv unterscheidet sich schon von dem der Migranten. Denn die Migranten kommen ja freiwillig und sind nicht Flüchtlinge, die vor dem was in ihrem Land passiert flüchten. Ich würde sonst eigentlich nie daran denken Österreich zu verlassen, denn dieses Land bietet so viel, was andere Staaten vielleicht nicht können.

·         Wenn ich auswandern würde, dann England oder Australien. England fasziniert mich regelrecht und ich liebe die Sprache Englisch. Außerdem interessiert mich ihre Kultur und Lebensweise. Ich habe beschlossen dort auch ein  Auslandssemester zu machen wenn ich studiere, worüber meine Eltern sich sehr freuen. Außerdem liebe ich es zu verreisen. In Australien habe ich Verwandte, die ich gerne kennenlernen möchte. Und, genau das gleiche wie bei England, es interessiert mich einfach. Meine Begründungen wieso ich genau in diese 2 Länder auswandern würde, sind nicht die besten, aber es ist so ein Gefühl. Ich will einfach neue Kulturen kennenlernen und die Menschen auch. Diese Länder sind schlicht und einfach faszinierend.

Ich finde, ich habe mich bemüht dieses Thema so gut es nur ging zu bearbeiten. Ich habe das Thema gewählt, weil mich das eigentlich ziemlich stark betrifft und ich es ganz spannend finde. Ich hatte viel Freude daran mehr über meine Migrationsgeschichte zu erfahren, denn wer weiß wann und ob ich sonst überhaupt meine Eltern mal gefragt hätte.
Mit den beiden letzten Punkten bin ich nicht wirklich sehr zufrieden. Die zwei sind mir ziemlich schwer gefallen. Mein Problem hier war, dass ich so viele Ideen und Gedanken habe aber es gelingt mir nicht, alles richtig zu formulieren, damit es halbwegs logisch erscheint. Ich habe jedoch trotzdem mein Bestes gegeben.

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Recherchentiefe
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Beantwortung der Fragen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig