15.05.2014

Österreichische Unternehmen - Pöttinger - Michelle Gurioli

Pöttinger Landtechnik


Pöttinger Landtechnik ist ein Familienunternehmen aus Grieskirchen (OÖ), welches 1871 gegründet wurde. Die Rechtsform des Unternehmens ist die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und der Sitz ist nach wie vor in Grieskirchen. Die Leitung übernehmen Heinz und Klaus Pöttinger, was bedeutet, dass das Unternehmen noch immer in Familienbesitz ist. Wie der Name schon sagt, ist das Unternehmen in der Landtechnik tätig und produziert Maschinen, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden.


Website:
Die Website des Unternehmens ist sehr übersichtlich aufgebaut. Egal, was mach sucht, man wird fündig werden. Dass das Unternehmen weltweit aktiv ist, merkt man daran, dass man anfangs sein Land anklicken muss, sprich: es gibt die Website in fast allen Sprachen für fast alle Länder dieser Welt. Die Website ist auch sehr sympathisch und hat sogar eine eigene Rubrik, die sich einzig und allein auf den Kundenservice konzentriert. Zudem gibt es einige Bilder, die einen tiefen Einblick in die Arbeit des Unternehmens und dessen Angestellten erlaubt und auch so herrscht eine große Transparenz, was es für mich noch sympathischer wirken lässt. Es gibt zu allen Produkten Bilder und genaueste Erklärungen, sodass dem Kunden nichts verheimlicht wird (so scheint es für mich).  Das Unternehmen präsentiert sich selbst als sehr professionell und wirkt auf mich sehr selbstbewusst, was es durch seinen Erfolg auch sein kann und "darf". Der Schwerpunkt liegt selbstverständlich auf den Produkten des Unternehmens, aber auch die Mitarbeiter und Kunden scheinen dem Unternehmen wichtig zu sein. Es wird also ein sehr freundliches und professionelles Bild vermittelt. "Pöttinger" hat viele verschiedene Angebote, wie beispielsweise einen Notdienst (das kann man sich wie den ÖAMTC für die Landwirtschaft vorstellen :) ), aber auch Gewinnspiele und Treffen wie den "Girl's Day", um das Unternehmen zu präsentieren und attraktiv zu machen. Ich denke, das Unternehmen und seine Website soll vor allem Kleinbauern ansprechen, da es auch sehr familienbezogene Events gibt.


Reflexion:
Ich habe dieses Unternehmen ausgewählt, da ich noch nie etwas davon gehört habe. Der Name "Pöttinger" kam mir, im Gegensatz zu den anderen vorgeschlagenen Unternehmen, völlig fremd vor, und da dachte ich, es sei eine gute Möglichkeit, mal etwas Neues zu erfahren. Ich war sehr positiv überrascht, wie groß das Unternehmen ist und dass es weltweit handelt. Jedoch hat es mich dadurch umso mehr gewundert, dass ich noch nie etwas davon gehört habe, oder das Logo noch nie bewusst gesehen habe. Aber es ist immer wieder interessant, österreichische Unternehmen kennenzulernen, die auch noch sehr erfolgreich sind. Da kann man schon ganz schön stolz auf das eigene Land sein.


Ich würde selbst nicht in dieser Branche arbeiten wollen, da es schlicht und einfach nicht in meinem Interessenbereich liegt. Man muss sich gut mit Technik/Maschinenbau/etc. auskennen oder zumindest dafür interessieren, was ich persönlich aber nicht tue.


Beurteilungskriterium
Abstufungen
Steckbrief
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Website
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Abschließende Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


Persönlicher Kommentar: Ich habe mich sehr ausführlich mit der Website beschäftigt und habe mich auch sonst bemüht, die Fragen gut zu beantworten, sodass nichts offen bleibt.

14.05.2014

G´schmackiges Beisl - Hier ess´ i

[ G'schmackig (österreichisch) = lecker
Beisl (öst.) = Gasthaus/Wirtshaus ]

(Einleitung zum Unternehmen:)
Leitsätze/Angebote
- ora, labora et ede = Bete, Arbeite und Esse!
Wir haben sonntags nach der Kirche für sie geöffnet und sind auch in ihrer Mittagspause bereit, ihnen eine Auszeit zu gönnen - schauen sie vorbei!
 - The Best Of Austria? From Austrians and in Austria!
- Eat here - get a beer!
-  Stärk´ dein Nationalbewusstsein - komm hier herein!
- One thing we can´t do is help your wallet lose weight.
- Almost for free, come in and see!
- Wie daham.

Businessplan

Was?
Ein Unternehmen im Gastronomie-Bereich, welches in Richtung Gast- bzw. Wirtshaus geht. (näher bei "Welche Idee" beschrieben)

Für wen?
Vor allem für Touristen, da sie diejenigen sind, die sich wahrscheinlich eher für das traditionelle Essen entscheiden und interessieren. Außerdem sind sie, wie überall bekannt ist, während ihrer Reise/ihres Urlaubs bereiter Geld auszugeben.
Ich würde aber auch versuchen, "waschechte" Österreicher und sonstige (in Österreich sesshafte) Bevölkerung anzuwerben und ihnen die Idee des heimischen Essens schmackhaft zu machen.

Mit welchen Mitteln?
Ich würde eine GmbH mit bis zu 2 anderen gründen.
Während des Studiums habe ich fleißig gearbeitet, genauso wie meine Kollegen und somit hätten wir einiges an Geld zusammen.
Auf einen Kredit von der Bank würde ich aber natürlich nicht verzichten.
Ich würde auch versuchen Partnerschaften zu knüpfen und mit Sponsoren zu arbeiten.
 
Welche Idee/ welches Produkt?
Es würden mehrere Produkte angeboten werden.
Das Unternehmen würde eben nicht nur österreichische/wienerische Küche (z.B. Wiener Schnitzel, Kaiserschmarren, Apfelstrudel etc.) anbieten, sondern auch Kultur.

Es würde eine Ecke mit österreichischer Live-Musik geben bzw. traditionelle Musik abgespielt werden (wenn die Live-Musikanten zu teuer werden) - ähnlich einem irischen pub. Es könnten auch Freiwillige etwas zusammen spielen um die Atmosphäre häuslicher zu machen.
Das Personal wäre mit Dirndl und Lederhose (soweit es nicht zu übertrieben ist) ausgestattet.
Die Atmosphäre wäre gemütlich aber gleichzeitig elegant (nicht zu sehr wie ein pub), wie es dem 1.Bezik gebühren würde.
Die Idee dahinter wäre, den Menschen vom stressigen Alltag zu befreien und ihm oder ihr die Chance geben, in einem gemütlichen Restaurant (in dem man sich fast wie zuhause fühlt) Ruhe zu finden und sich ein wenig zu amüsieren.
Wenn man die Musik nicht mag, setzt man sich weiter weg.
Es werden ganz verschiedene Speisen und Getränke angeboten.
Es gäbe auch Spielabende, Aktionen,Tänze und andere Veranstaltungen, die die Menschen zu dem Unternehmen ziehen würden.
 
Warum?
Wenn man schon in Österreich ist (insbesondere im 1.Bezirk), sollte man, wenn man die Chance dazu hat, die österreichische Kultur genießen.
 McDonalds, Burger King etc findet man (besonders als Tourist) überall und ich denke, wenn man etwas Gutes bieten kann (was noch dazu das Land repräsentiert), sollte man es definitiv tun.
Für die Österreicher wäre es eben "wie daham", auch wenn man zuhause nicht so isst, ist es schön, wenn man sich ab und zu der traditionellen Küche hingibt.

Essen kommt auch nie "aus der Mode", d.h. ich müsste mir keine Sorgen darüber machen, dass mein Unternehmen irgendwann "abläuft". 
Meiner Meinung nach findet man immer wieder Zeit für Kultur und wenn man einmal "anders" essen möchte, wäre dieses Unternehmen perfekt dafür.

Wo?
 In einem beliebten Tourismusbezirk in Wien. Wien, weil es ein berühmtes Aushängeschild Österreichs ist. Ich würde den 1.Bezirk in Betracht ziehen, da der meiste Tourismus dort statt findet. Ich habe aber auch an die Mariahilferstraße gedacht, da auch dort viel "traffic" herrscht.

Mit wem?
Wenn möglich mit Menschen, die ich schon lange kenne (=Vertrauen) und die sich in Gebieten, die gebraucht werden wie beispielweise Finanzen, gut auskennen.
Allerdings erwarte ich nicht, dass ich nur mit Profis arbeiten würde.
Das Personal würde ich so organisieren, dass sie vor allem sympathisch rüber kommen, wissen was sie tun und ehrlich sind.
Das sind nämlich auch Eigenschaften, die Gäste anziehen. Unsympathische, schlecht gelaunte Arbeitskräfte schrecken ab.

Wie?
Ich würde selbst die Aufgaben aufteilen und das Management übernehmen. Allerdings würde ich schon hier immer wieder auf Hilfe zurück greifen und nachfragen - einfach um die Situation von verschiedenen Perspektiven zu sehen. Auf diese Weise hätte ich alles im Überblick und könnte vermitteln.
Ich würde natürlich darauf achten, dass niemand über- oder unterfordert ist und dass jeder weiß was und wie man die eigene Arbeit vollbringen soll.



1) Ein eigenes Unternehmen

Ich denke fast jeder hat mindestens einmal auch nur davon geträumt oder daran gedacht, wie es wäre selbstständig zu sein und ein eigenes Unternehmen zu führen. Ich gehöre dazu.

Natürlich ist der Gedanke attraktiv von niemandem abhängig und so gesagt sein eigener Boss zu sein. Man kann sich viel mehr selbst einteilen, (außer dem Gesetz) kann einem niemand sagen, was man tun oder lassen soll und im besten Fall kann man sich seine Mitarbeiter aussuschen, wie sie einem selbst gefallen.
Wie viele Freiheiten man aber letztendlich hat, hängt nun mal von der gewählten Gesellschaftsform ab.
Nicht überall kann man sich z.B. erlauben, ein Risiko einzugehen und dann mit dem ganzen "Boot" mit den Geschäftspartnern unterzugehen.

Schön am "Boss" sein ist auch, dass man sich wirklich entfalten kann. Es wäre eventuell unter anderen Führungskräften nicht möglich so kreativ zu sein, wie man es eigentlich wollte.
Man kann sich eben auch von Seiten Selbstverwirklichung und Gestaltung mehr Raum lassen.

Auch darf nicht vergessen werden, wie viel Arbeit dahinter steckt. Ich denke, man muss sich rechtlich ziemlich gut auskennen oder wenigstens jemanden kennen, der einem alles erklärt und verdeutlicht.
Es ist sicher nicht einfach auf eigenen Beinen zu stehen, Krisen und Rezessionen einstecken zu müssen und zu versuchen mit all dem Stress auszukommen.

Wenn man aber durch blühende Hochkonjunkturen geht und sich am richtigen Platz und zugehörig fühlt, dann war es das natürlich wert.

Schlussendlich kann ich hier sagen, dass es viel Arbeit, aber auch viel Frucht mit sich trägt, wenn man selbst ein Unternehmen gründen möchte.
Es sich natürlich auszahlt so etwas anzufangen, wenn man sich wirklich dafür interessiert, entschlossen ist, bereit ist viel Arbeit hineinzustecken, genügend Know-How besitzt (aber sogar das kann man im Laufe der Zeit nachholen) und keine Angst vor Fehlern hat.
Es gibt auch genug Beispiele, die uns zeigen, dass es möglich ist auf diese Weise sehr erfolgreich zu werden.

2) Studium - ein Muss?
Klarerweise wäre es ein sehr großer Vorteil, wenn man ein Studium absolviert hätte, das einem im Unternehmen auch helfen könnte. Ich denke hier nicht an ein spez. Studium, denn es könnte irgendeines sein - es kommt eben darauf an wie man in seinem eigenen Unternehmen tätig sein bzw. auf welchen Bereich man sich spezialisieren möchte (z.B.: Finanzen, Management, Marketing...).

Meiner Meinung nach ist es aber nicht unbedingt notwendig, ein Studium absolviert zu haben, es genügt, wenn man Erfahrung und ein wenig Know-How hat.
Mit Erfahrung meine ich, dass man schon einmal gearbeitet hat und weiß, wie man mit Menschen umgeht, und alles kritisch betrachtet.
Als Know-How genügt ein wenig Ahnung von der Branche und einige Qualifikationen.
Man sollte sich so gut auskennen, dass nicht jemand einem irgendetwas einreden kann und man sich zu sehr auf andere verlässt.
Unenbehrlich ist, finde ich, dass man selbstständig ist. Es wäre auch gut, wenn man über eine starke, aber nicht sture Persönlichkeit besitzt - man soll wissen, was man will; aber auch nicht immer mit den eigenen Ideen und ohne irgendwelche Beratung "durch die Wand gehen."
 
Wichtig ist, finde ich, dass man weiß, wo man für Hilfe nachfragen kann und wie es mit Gesetzen, Rechten und sonstigen unternehmerischen Betätigungen abläuft.

Ich kenne auch einige Menschen, die kein Studium abgeschlossen haben (oder jedenfalls nicht eines, dass zum Unternehmen beiträgt) und trotzdem erfolgreiche Unternehmen führen - es geht also.


3) Meine Qualifikationen
Obwohl ich nicht im Unternehmerführerschein-Kurs teilnehme, kenne ich mich ein wenig aus.
Ich habe immerhin die Basics (Modul A des Unternehmerführerscheins) im Kopf und Know-How vom Projektmanagement (PM) erworben.
Im PM-Team war ich für die Finanzen zuständig und weiß jetzt, wie man mit der Excel-Tabelle den Gewinn ausrechnet und umbucht.
Dank des Projekts, hatten wir auch viel mit anderen Organisationen zu tun wie Uniqua oder "Menschen helfen Menschen", daher kenne ich mich im Bereich "Geschäftspartner und Sponsoren" teilweise aus.

Da ich auch mal so, Geburtstage oder kleine Feiern (in meiner Freizeit) organisiert habe und andere Menschen "geleitet" und Aufgaben zugeteilt habe, weiß ich auch, wie ungefähr Management funktioniert.
Außerdem habe ich ein besseres Gefühl für Schätzungen von Ressourcen etc. erworben und arbeite problemorientiert und gezielt.

Ich denke, dass es auch von Vorteil ist, dass ich um die vier Sprachen sprechen und einen Einblick in viele Kulturen habe.
Durch das Organisieren, weiß ich auch wie ich im Team arbeiten muss um Ergebnisse zu sehen und wie ich andere motivieren kann.

Allerdings ist zu erwähnen, dass eine meiner Schwächen das Warten ist.
Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und werde leicht irritiert, wenn nicht alles so passt, wie es sein sollte. 
Wenn einmal ein Fehler passiert, dann fällt es mir auch schwer, diese zu überwinden und weiter zu arbeiten.
Ich empfinde es auch als ärgerlich, wenn ich fest überzeugt von etwas bin und jemand versucht es mir auszureden - ich muss mich dann überwinden und versuchen zu hören, warum die Idee z.B. zum Scheitern verurteilt ist.

4) Gute Unternehmer
Wie aus dem oben erwähnten rauszulesen, denke ich, dass ein erfolgreicher und guter Unternehmer selbstständig und selbstbewusst sein sollte.
Er oder Sie sollte über Führungsqualitäten verfügen und wissen, wie man mit dem Personal umgeht, so dass sie gerne auf einen hören.
Ein guter Unternehmer ist geduldig = erwartet nicht sofort, dass sein Unternehmen nach zwei Monaten im Boom steckt, sondern wartet und arbeitet fleißig mit.
Gute Unternehmer akzeptieren die Meinung anderer, weil sie wissen, dass sie nich immer Recht haben und haben so auch mehr Erfolg.
Außerdem sind sie verlässlich, freundlich und gut anzusprechen.
Sie sorgen so vor, dass Probleme nicht so oft vorkommen und bleiben ruhig und gehen taktisch sinnvoll vor, wenn doch etwas passieren sollte.
Sie sind gerecht und daher von den Arbeitern gemocht.
Sie wissen auch was gut und was schlecht für ihr Unternehmen ist, treffen Entscheidungen nach langem Nachdenken und helfen mit, wenn es nötig ist.

Mir ist klar, dass diese Beschreibung ein ideal beschreibt und wahrscheinlich auch ziemlich unrealistisch ist - dennoch wäre es nicht unmöglich.

Ich kenne zufälligerweise einige Unternehmer.
Mein Vater und mein Onkel haben zusammen  schon seit langem ein Unternehmen im Bereich der Gastronomie.
Eine Freundin meiner Mutter führt mit ihrem Mann auch ein Geschäft, von dem ich aber leider das Produkt nicht kenne.
Der Eltern einer Freundin haben eine Art Gasthaus - sie bieten in einem kleinen Restaurant Essen an und stellen Zimmer zum Übernachten zur Verfügung.
Ein alter Freund meines Vater besitzt eine Art Lebensmittelgeschäft.


 Persönliche Reflexion
Es war interessant das alles einmal durchzudenken.
Ich habe, wie oben eigentlich schon alles erwähnt, schon durchgedacht, ob ich selbstständig sein möchte und wie ich es mache würde.
Ich denke, ich wäre dazu in der Lage ein Unternehmen zu gründen - ich müsste mich davor aber noch viel erkunden und nachfragen, wie nun alles wirklich läuft.
Derzeit spiele ich aber nicht wirklich mit dem Gedanken, sondern denke eher darüber nach, in einem Unternehmen in einer bestimmten Branche wie Marketing oder Management zu arbeiten.
Ich möchte mich nicht wiederholen - ich denke nämlich, dass meine Meinung (Wie ich zu Unternehmen stehe etc.) ziemlich gut in den oberen Punkten heraus kommt.



1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Ausarbeitung der W-Fragen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Beantwortung Fragen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar
An einiges Punkten wie dem Business Plan war es ein wenig schwer zu arbeiten, da ich sowas zum ersten Mal mache. Ich denke, ich hätte mir auch leichter getan, hätte ich mehr Wissen in diesem Bereich. Ich habe den Arbeitsauftrag trotzdem gewählt, weil ich mich sehr dafür interessiert habe und durchdenken konnte, was eigentlich alles mit Unternehmensgrünung in Beziehung steht.
Ich habe mich bemüht, so viel Information zu geben wie es mir möglich war.
Es hat mich amüsiert, ein eigenes Unternehmen zu erfinden und ich denke, dass es sogar realisierbar und erfolgreich wäre.


 


Österreichische Unternehmen - KTM

KTM AG



STECKBRIEF

Das Unternehmen KTM ist ein österreichischer Motorrad- und Sportwagenhersteller, welcher sich hauptsächlich durch seine geländegängigen Motorräder einen Namen machte, mittlerweile aber wieder mit steigendem Erfolg sportliche Straßenmotorräder herstellt.
„Orange, schnell und mit hohem Spaßfaktor“ ("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2012), das sind die passendsten Worte, um die Produkte dieses österreichischen Unternehmens zu beschreiben.
Die KTM AG ging 2005 aus der Verschmelzung der Cross Holding mit KTM-Sportmotorcycles – die 1992 aus der insolventen KTM Motor-Fahrzeugbau KG heraus gegründet wurde – hervor.


Gründung: 1992 (als KTM-Sportmotorcycles GmbH)
Sitz: Mattighofen
Leitung: * Stefan Pierer (Vorstandsvorsitzender)
               * Rudolf Knünz (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter:  1.849 (2013) [1]
Umsatz: 716,4 Mio. Euro (2013) [2]
Branche: Fahrzeugbau
Produkte: Motorräder
Website: www.ktm.com
WEBSITE
 

--> Wie ist die Website aufgebaut?
Erblickt man zum ersten Mal die Website des Unternehmens KTM AG, hat man die Startseite vor sich. Diese besteht aus einem Hintergrundbild, welches in grauen und weißen Tönen gehalten wird, worauf ein Motorradfahrer zu erkennen ist. Weiters kann man darauf noch den Spruch "ready to race", der in Großbuchstaben geschrieben ist, erkennen. Die Mitte der Website, die großteils aus den Farben Schwarz, Weiß und Orange besteht, ist in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Einerseits befindet sich darauf ein zweites Hintergrundbild, welches sich alle paar Sekunden verändert. Außerdem gibt es oben zwei Leisten. Die oberste Leiste lässt uns die Wahl zwischen folgenden Bereichen nähere Informationen zu erfahren *News und Events
                                                                        *Factory Racing
                                                                        *National Racing
                                                                        *Ride KTM
                                                                        *Parts and Wear
                                                                        *Händler und Services
 Die Leiste darunter gibt uns die Möglichkeit sich ein beliebiges Produkt auszusuchen. Mit einem Mausklick ändert sich die Seite und in der Mitte der Website befinden sich genügend Informationen über das gewünschte/angeklickte Produkt.
 --> Wie präsentiert sich das Unternehmen?
Wenn man die Website erblickt kommen mir folgende Wörter in den Sinn: sportlich, männlich und schnell. Diese Eindrücke habe ich durch die professionellen Bilder der Rennfahrer, die mit ihren Motorrädern in verschiedensten Gegenden herumfahren. Das Unternehmen präsentiert sich auch sehr modern und international, denn es verwendet, nicht nur die deutsche, sondern auch die englische Sprache. Weiters gibt es viele Informationen über Events und Sportereignisse, auf denen wahrscheinlich die Produkte des Unternehmens genutzt werden. Daraus schließe ich, dass es für sie sehr wichtig ist den Kunden bzw. den Besuchern der Website zu zeigen, dass ihre Produkte weltweit genutzt werden. Denn je bedeutsamer ein Produkt weltweit ist, desto mehr Kunden interessieren sich für es und wollen es besitzen.
--> Welche Schwerpunkte, welches Image wird transportiert?
Das Hauptaugenmerk wird auf die Produkte, also die Motorräder, selbst gerichtet. Denn es ist zu jedem einzelnen Motorrad eine detailreiche Beschreibung + ein genaues, scharfes Bild vorhanden. Weiters wird Auskunft über verschiedene Motorsport-Events gegeben.
--> Welche interessanten Informationen kannst du - wenn überhaupt - finden?

Informationen über das Unternehmen selbst finden sich nicht auf dieser Website. Doch habe ich entdeckt, dass ein Link vorhanden ist, der auf eine Website führt, auf der genügend Informationen zu dem Unternehmen selbst preisgegeben werden. Auf dieser Website kann man Wissen über
die Marke KTM, das Unternehmensprofil, die Strategie, das Management, die Unternehmensstruktur
und "Investor Relations" erhalten.

--> Für welche Zielgruppe wurde die Website gestaltet?

Es ist eindeutig zu erkennen, dass die Zielgruppe des Unternehmens KTM AG Männer sind. Auf der Website werden nur sportliche Männer abgebildet, Frauen sind keine zu erkennen. Auch die Farben, die verschiedenen Grautöne und das grelle Orange, sind meiner Meinung nach für Männer viel anspruchsvoller, als für Frauen.

 
Reflexion
Warum habe ich mich für das Unternehmen KTM entschieden?  Ich kann nur sagen, dass ich mir zu Beginn noch nicht zu 100 Prozent sicher war, welches Unternehmen ich wählen sollte. Mir war auf jeden Fall klar, dass ich mich über ein österreichsiches Unternehmen genauer informieren wollte, welches ich noch nicht so gut kannte, damit konnte ich die Unternehmen, Fischer, Doppelmayr und Bachhalm ausschließen. Mein nächstes Auschlussverfahren bestand darin, dass ich alle Unternehmen, die schon von Mitschülern bearbeitet wurden, von meiner Liste strich.So blieben mir drei verschiedene Unternehmen übrig. Ich beschloss von jedem Unternehmen den dementsprechenden Artikel zu lesen, damit ich ein klares Bild von jenen habe und mich für das entscheide, welches mich am meisten anspricht. Das Unternehmen Pöttinger schied für mich gleich, nachdem ich die ersten Zeilen des Artikels gelesen hatte, aus, denn ich habe kein Interesse für Landwirtschaftsgeräte und mir schien dieses Unternehmen außerdem nicht besonders spannend.
Dann habe ich mir den Artikel über das Unternehmen Unger Steel durchgelesen. Eigentlich beschloss ich dieses Unternehmen zu bearbeiten, doch die Website empfand ich eher langweilig und überhaupt nicht kreativ gestaltet, weshalb ich mein Glück bei KTM versuchte. (KTM war mir zuvor ein Begrif mit dem ich anfangs nicht anfangen konnte, ich wäre auch nie von alleine draufgekommen das dies ein österreichisches Unternehmen ist.) Mein erster Gedanke war: Motorräder? Ich wusste nicht, dass ein österreichisches Unternehmen darauf spezialisiert ist. Eigetnlich hab ich kein besonderes Interesse an Motorrädern, aber trotzdem fand ich es irgendwie cool und außerdem war ich von der Website überrascht und begeistert, natürlich im positiven Sinne, auch wenn die Website sehr orange-lastig war.
Arbeiten würde ich bei KTM nicht wollen, denn es spiegelt überhaupt nicht meine Interessen wieder. Außerdem bin ich handwerklich sicher nicht besonders geschickt , also mangelt es bei mir schon an den erwünschten Fähigkeiten.


1. Beurteilungsraster
Beurteilungskriterium
Abstufungen
Steckbrief
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Website
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Abschließende Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


2. Persönlicher Kommentar

Ich habe diesen Arbeitsauftrag gewählt, weil ich es interessant fand etwas über ein österreichisches Unternehmen herauszufinden, welches  ich zuvor nicht gekannt habe. Weiters fand ich es äußerst spannend die Website genau zu analysieren. Ich bin der Meinung, dass ich den Arbeitsauftrag sehr ordentlich und ausführlich gestaltet habe und mich mit dem Thema, also dem Unternehmen KTM, gut auseinandergesetzt habe.

Meine berufliche Zukunft - Michelle Gurioli

Matura - was dann?


Eigentlich war ich mir schon als Kind ziemlich sicher, was ich einmal werden möchte: Ich wollte immer eine erfolgreiche Ärztin werden. Mit den Jahren hat sich das alles immer wieder in unterschiedliche Richtungen gewendet, aber es war immer im medizinischen Bereich.
Als wir dieses Jahr den "Studienchecker" gemacht haben, ist mir bewusst geworden, dass ich mir jahrelang den falschen Beruf für mich ausgesucht habe. Ich bin all meine Talente für mich selbst durchgegangen und dabei ist mir aufgefallen, dass mir eigentlich nur die Fächer Deutsch und Englisch so richtig großen Spaß machen. Ich habe überlegt und überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass mir der Beruf als Lehrerin an einer höheren Schule große Freude bereiten würde. Zur Sicherheit habe ich mit Frau Professor Ruisz-Wanko gesprochen und auch sie meinte, dass mir dieser Beruf bestimmt liegt. Obwohl mich alle davor warnen, zwei Korrigierfächer zu nehmen, meinte sie, es sei alles nur Einteilung und relativ gut zu meistern, weshalb ich mir also ziemlich sicher bin, dass ich diesen Beruf später ausüben möchte.
Da ich aber ein recht ängstlicher Mensch bin, habe ich auch einen Plan B, falls das mit dem Beruf als Lehrerin doch nichts wird. Ich könnte mir auch gut vorstellen, etwas im Bereich Wirtschaft zu machen, eventuell im Marketing. Da dies aber nur mein Plan B ist, habe ich mir darüber noch keine genaueren Gedanken gemacht.


Ich persönlich halte es für wichtig, jetzt schon zu wissen, was man nach der Matura machen möchte. Theoretisch kann man nämlich auch seine Maturafächer darauf auslegen, was man danach studiert. Ich maturiere beispielsweise in Englisch und Deutsch mündlich, was meinem Wunschberuf ideal entspricht. Es ist natürlich nicht verpflichtend, aber da man für die meisten Studien eine Aufnahmeprüfung absolvieren muss, wäre es nicht schlecht, eine Art "Vorwissen" durch das Lernen für die Matura in diesem Fach zu haben.
Abgesehen davon, hat man schließlich auch keine Zeit mehr, sich langsam nach der Matura zu überlegen, was man beruflich, beziehungsweise studienmäßig machen möchte, da die Anmeldefristen an den Universitäten relativ früh angelegt sind.
Wer jetzt also noch keine Ahnung hat, was er studieren möchte, sollte meiner Meinung nach dringend darüber nachdenken.


Ich fühle mich schon sehr unter Druck gesetzt, weil es schließlich eine Entscheidung für das ganze Leben ist. Ich habe nicht vor, meinen Beruf alle fünf bis zehn Jahre zu wechseln und daher ist es mir sehr wichtig, dass es auch der richtige Beruf ist, den ich anstrebe. Je wichtiger eine Entscheidung ist, desto höher ist das Risiko, das man dabei eingeht und desto höher ist somit auch die Angst. Man kann also sagen, dass ich sehr große Angst vor dem, habe, was auf mich zukommt. Ich halte die Angst aber nicht für schlecht, ich bin ihr sogar dankbar. Denn durch sie mache ich mir umso mehr Gedanken über meine Zukunft und dadurch werde ich hoffentlich die richtige Entscheidung treffen.
Ich bin jedoch sehr froh darüber, dass ich mir selbst diesen Druck mache und dass er nicht von meiner Familie aus kommt. Zum Glück überlassen mir meine Eltern und andere nahe Verwandte die Entscheidung komplett und setzen mich nicht noch zusätzlich unter Druck.


Am liebsten spreche ich mit meinen engsten Freunden über meine spätere Zukunft. Ich denke, dass sie mich am besten kennen und mir somit auch am besten sagen können, welcher Beruf zu mir passt. Natürlich sehe ich aber auch einige Lehrer als gute Ansprechpartner, wie beispielsweise die Frau Professor Ruisz-Wanko (wie auch schon ober erwähnt wurde), denn ich bin der Meinung, dass unsere Lehrer uns oft am besten einschätzen können, was das Können in gewissen Bereichen anbelangt. Bei mir kommt eben auch noch hinzu, dass mir einige Lehrer etwas über ihren Beruf erzählen können, sodass ich mir etwas darunter vorstellen kann und besser einschätzen kann, ob der Job als Lehrerin tatsächlich etwas für mich ist.


Wie ich schon vorhin erwähnt habe, war die Schule wirklich wichtig für mich. Hätte ich den "Studienchecker" nicht gemacht, wäre ich nie darauf gekommen, dass ich mir den falschen Traumberuf ausgesucht habe. Das hat mich stark in meiner neuen Berufswahl beeinflusst. Außerdem haben wir im Rahmen der Schlüsselqualifikation die BeSt besucht, was ebenfalls eine wahnsinnig große Hilfe für mich war, da ich mich erstmals über das Studium informieren konnte.
Für meinen Berufswunsch ist das, was wir in der Schule lernen, selbstverständlich perfekt. Aber ich denke, dass andere Schüler, die etwas ganz anderes verfolgen, später große Probleme damit haben werden, da die Schule eher weniger darauf ausgerichtet ist, die Schüler auf Berufe vorzubereiten. Wir lernen kaum praktische Anwendungen, sondern hauptsächlich theoretisches Wissen. Alleine die Schlüsselqualifikationen sind darauf ausgerichtet, uns auf das spätere Leben vorzubereiten, aber das ist meines Erachtens nach nicht genug.


Ich stelle mir mein Leben nach der Schule nicht sehr einfach vor. Ich glaube, es wird ziemlich anstrengend. Da ich von meiner Mutter aus so schnell wie möglich nach der Matura ausziehen muss, werde ich mir neben dem Studium einen Job suchen müssen. Ich habe vor, mit Diana eine kleine Wohnung im elften Bezirk zu beziehen, sodass wir zwar unter unserem eigenen Dach wohnen, aber immer noch nah an unseren Familien wohnen. Ob das Ausziehen aber tatsächlich so schnell nach der Matura möglich sein wird, weiß ich jedoch nicht. Ich suche nämlich seit etwa einem Jahr nach einer passenden Wohnung für später, aber sobald neue Wohnblöcke gebaut werden, sind alle Wohnungen bereits längst weg. Das ist das, was mir jetzt schon große Sorgen bereitet, da ich nicht lange nach der Matura im "Hotel Mama" bleiben kann und will.


Ich glaube, dass mir das Studium Spaß machen wird. Natürlich nicht alles ausnahmslos, aber das eiste ja hoffentlich schon. Andererseits wird es auch viel zu lernen und zu tun sein und da ich relativ faul bin und alles immer am letzten Drücker mach (wie jetzt gerade auch), habe ich große Angst davor, im Studium unterzugehen und es nicht zu schaffen. Ich hoffe, dass mein Ehrgeiz, den ich ja schließlich doch irgendwie besitze, stärker wird oder zumindest nicht verloren geht.


Mein Studentenleben wird durch die eigene Wohnung und durch den Job, der aber notwendig sein wird, sehr stressig werden. Deshalb hoffe ich umso mehr, dass mein Wille, weiterzumachen nicht verloren geht und ich mein Ziel immer im Auge behalte.


Ich weiß, dass ich mit dem Beruf als Lehrkraft nicht gerade DIE Karriere starten werde, aber das möchte ich auch nicht. Ich möchte einfach ein angenehmes Leben führen. Reich und eventuell sogar bekannt zu werden ist nicht mein Ziel.




Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse der persönlichen Situation
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion des Einflusses von außen (Eltern, Schule, etc.)
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Zukunftsreflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig






Persönlicher Kommentar:
Ich habe mir große Mühe gegeben, mich mit dem Thema genau auseinanderzusetzen und alle Fragen bezüglich meiner Zukunft zu beantworten.